Bücher
Reviews

Am Ende der Wildnis: Umweltaktivist oder Ökoterrorist? Die wahre Geschichte vom Verschwinden des Grant Hadwin Review

Eine wahre Geschichte über einen Baum, der eine Nation erschüttert.



Der Autor John Vaillants erlangte bereits im Jahr 2010 durch seinen Welterfolg "Der Tiger" aufsehen und übertrifft nun mit seiner packenden Reportage "Am Ende der Wildnis" alle Erwartungen.
Der Autor ist bekannt für seine weltweiten und streckenweise sehr extremen Aktionen, doch diesmal ist der Hauptdarsteller dieser wahren Geschichte ein Baum und Vaillants erzählt die faszinierende Story mit einer unglaublichen Hingabe.

Am Ende der Wildnis
British Columbia, Kanada, 1997: Der Fall eines einzigen Baumes erschüttert eine ganze Nation. Es dauert mehrere Stunden, bis Grant Hadwin seine Tat vollendet hat, die ihn zu einem der meistgesuchten Männer des Landes machen wird. Dann ist er verschwunden. Ein Kajak, angespült am Strand einer der vielen unbewohnten Inseln vor der Küste, und ein Bekennerschreiben - mehr lässt er nicht zurück, bis heute fehlt von ihm jede Spur ...

Ort des Geschehens ist das kanadische British Columbia im Jahr 1997. Mit einer wahren Freude beschreibt der Autor die Natur, nimmt den Leser mit auf eine Reise durch diese unglaubliche Wildnis. Selbst Städter, die nie mehr als den Stadtwald gesehen haben, können dem Szenario problemlos folgen. Und genau hier ragt der Hauptdarsteller in die Höhe. Die sogenannte Goldene Fichte, über Jahrhunderte gewachsen und mit goldenen Fichtennadeln bestückt, Heiligtum einer ganzen Nation.

Und hier setzt das Buch an. Auf der einen Seite die Holzindustrie und auf der anderen Seite die Umweltaktivisten. John Vaillants greift mit einer Lebendigkeit die Geschichte des Ökokriegers Grant Hadwin auf. Dieser fällt das Nationalsymbol und verschwindet anschließend spurlos und mutiert gleichzeitig so zur meistgesuchtesten Person in Kanada.

Der Kampf zwischen der Industrie und der Natur, das nimmt der Autor auf. Schlägt sich klar auf die Naturseite und beschreibt die Lage des Baumes und fast schon die Sichtweise einer Fichte die Darsteller und auch Opfer ist. Hier geht es klar um die Umwelt, keine Liebes oder Tragödiengeschichte um menschliche Schicksale.

Das Buch öffnet Augen und stimmt nachdenklich. Sachlich geschrieben, ehrfürchtig in den Beschreibungen der Natur. Der Ökoaktivist Grant Hadwin mag der Aufhänger der Reportage sein, läuft aber irgendwie im Hintergrund mit. Star und Hauptdarsteller bleibt die Natur selber.

Unser Fazit

Eine wahre Geschichte über einen Baum, der eine Nation erschüttert.

Als Fazit bleibt ein tolles Buch, das hoffentlich die Welt verändert, das Potenzial ist vorhanden.

Redaktion (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 90%

Fehler gefunden? Melden.

Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.
Werbung
Genre
Studio Karl Blessing Verlag
Publisher Karl Blessing Verlag
Werbung
Hörbucher ohne Ende
Jetzt bestellen!

Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 26.08.2026 22:48
Captain
Hallo aus dem Rheinland! von Captain am 24.08.2026 18:10
candicelia
Hallo aus dem Rheinland! von candicelia am 24.08.2026 17:41
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 22.08.2026 12:59
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 19.08.2026 21:05
Redakteur werden bei Spielemagazin.de
Wir suchen Verstärkung für unsere Redaktion.

Du liebst Spiele? Und Filme? Und Musik? Und Bücher? Dann werde einer von uns!

Verstärke unsere Redaktion mit Tests, News, Podcasts – und werde Teil eines tollen Teams!

Jetzt bewerben