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Alarm Für Cobra 11: Highway Nights Review

Sechster Anlauf für ein ausgereiftes Rennspiel mit Story


15.01.2012  Bastion  7 Likes  0 Kommentare 
Anders als die TV-Serie waren die spielbaren Ableger eher immer schlecht als recht. Technisch veraltet und kaum neue Aspekte im jeweiligen Genre. Ob dies allerdings an der Unfähigkeit der Entwickler liegt oder diese einfach einen sehr straffen Zeitplan vom Publisher "RTL Interactive" bekommen, ist nicht ganz klar, viel genauer weiß man allerdings, dass sich die Entwickler (bei diesem Spiel ist das Gütersloher Studio "Synetic" verantwortlich, das aus ehemaligen Mitgliedern von "Ascaron" hervorging) verbessern wollen und nun ein ausgereiftes und unterhaltendes Spiel auf den Markt bringen wollen. Ob das nun im 6. Anlauf auch klappt, wird hier geklärt.

Alarm Für Cobra 11: Highway Nights
Am Anfang des Spiels geht es schon heiß her. Ein scheinbar gekapertes Flugzeug muss aufgehalten werden. Doch unsere Freunde Semir und Ben (übrigens alle von Original-Darstellern gesprochen) kommen leider wie so manchmal etwas zu spät an. Dann schwenkt das Bild wieder um und wir sitzen in unserem Dienstwagen, denn nun erleben wir den ganzen Spaß sieben Tage vor dem beschriebenen Ereignis.

Insgesamt weiß die Geschichte auch wirklich zu gefallen und scheint aus der Feder eines Autors der TV-Serie zu stammen. Denn keine Minute vergeht ohne einen blöden Spruch oder eine verpasste Mahlzeit, weil schon wieder die Chefin mit einer neuen Hiobsbotschaft anruft. Fans der Serie macht diese Art der Erzählung sofort vertraut mit dem Spiel. Einzig die Glaubwürdigkeit ist eventuell für Liebhaber etwas bröckelig, denn sämtliche Unfälle werden noch einmal in einer Wiederholung präsentiert. Natürlich gibt es auch zahlreiche Stunts in der TV-Serie, allerdings ist das etwas zu dick aufgetragen, auch wenn das Spiel den Beinamen "Crash Time III" trägt.

Ansonsten spielt sich das Spiel durch die immer vorschreitende Geschichte sehr flüssig und wird sogar manchmal ziemlich packend, wenn wir einem bösen Buben mit über 200 km/h hinterher düsen. Sogar Schießeinlagen gibt es, die durch das automatische Zielen auch gut von der Hand gehen.

Für Motivation sorgen die Anzahl an Sternen, wie wir einen Auftrag erledigen. Entweder wir haben ein bestimmtes Zeitlimit oder wir dürfen nicht zuviel Sachschaden entstehen lassen. Je nachdem bekommen wir dann die entsprechende Anzahl an Sternen. Die Auswahl der Missionen ist sehr breit gesät, und fängt bei Verfolgungsjagden mit eventuellen Feuergefechten an und hört bei der einfachen schon beschriebenen Nahrungssuche oder Botenaufträgen auf. Alles in Allem sehr gemischt und es wird eigentlich in den 10h Spielzeit nie langweilig.

Wer den Singleplayer dann schon durch hat, für den gibt es noch verschiedene einzelne Aufträge oder den Multiplayer. Diesen kann man im "Hot Seat" Verfahren bestreiten.

Technik
Auf der Seite der Grafik ist "Highway Nights" sicherlich kein Hingucker, aber das Spiel hat neben seinen Tiefen auch Höhen zu bieten. Das wären zum Beispiel die detaillierten Autos und das sehr gute Schadensmodell. Selbst die Details an den Straßenrändern und die guten Häusertexturen fügen sich gut in die sehr lebhafte Welt ein. Allerdings bleiben die für "Alarm für Cobra 11"-Spiele typischen detailarmen Verkehrsteilnehmer bestehen.

Bei der Steuerung setzt "Synetic" auf einen Kompromiss zwischen Realität und Arcade. Während das Auto mit Tempo 150 immernoch sehr gut durch die Kurven fährt ist bei ruckartigen Lenkbewegungen abseits der Marke 200 schon Schicht im Schacht und unser Auto wird unkontrollierbar. Somit weiß auch die Steuerung zu gefallen.

Bei den Dialogen hoben wir schon am Anfang die originalen Sprecher hervor. Diese machen wie in der TV-Serie ihre Arbeit sehr gut. Einzig zu bemängeln sind die etwas sehr flachen Motorgeräusche der einzelnen Flitzer.

Unser Fazit

Sechster Anlauf für ein ausgereiftes Rennspiel mit Story

Insgesamt ist dieser Teil von "Alarm für Cobra 11" nicht nur den Fans wärmstens zu empfehlen, sondern auch Neueinsteiger, die auf polizeiliche packende Verkehrsjagden stehen und dabei manches zu Bruch gehen lassen wollen. Damit hat sich das Spiel eine Silber-Wertung verdient.

Bastion (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 81%
Einzelwertungen
Gameplay
84
Grafik
80
Sound
78
Steuerung
81

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Genre Actionspiele
Plattformen Windows 7
Release 2011-01-26
Studio rondomedia
Publisher rondomedia
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
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