Brettspiele

CuriouCity Hamburg: Stadterlebnis-Spiel für draußen

Mit analogen Aufgaben und kreativen Challenges die Hansestadt neu entdecken.



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Hamburg lässt sich auf vielfältige Weise erkunden, doch abseits klassischer Touristenpfade oder fester Stadtführungen greifen die meisten Menschen im Alltag zu gewohnten Routen. Das analoge Stadterlebnis-Spiel CuriouCity Hamburg bricht genau diesen Trott auf und verwandelt die Hansestadt in ein interaktives Spielfeld. Dabei steht nicht das schnelle Erreichen eines Ziels im Vordergrund, sondern die bewusste Wahrnehmung der Umgebung und das Entdecken kleiner Details, die im Trubel oft untergehen.

Das Spielprinzip und die vier Schritte

Hinter dem Konzept verbirgt sich eine Mischung aus Schnitzeljagd, Spaziergang und urbaner Entdeckungstour, die völlig ohne digitalen Bildschirm auskommt. Das Spiel richtet sich gleichermaßen an langjährige Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Heimatstadt aus einem neuen Blickwinkel betrachten möchten, sowie an Neugierige, die frisch in Hamburg angekommen sind. Gespielt wird flexibel allein, gemeinsam zu zweit oder in größeren Gruppen von bis zu sechs Personen.

Der Ablauf basiert auf einem simplen Vier-Schritte-Prinzip. Zuerst wird eine Aktivitäts-Karte gezogen, die die Art der Aufgabe vorgibt. Diese unterteilt sich in insgesamt sechs verschiedene Kategorien: Genuss, Entdecken, Kultur, Begegnung, Fortbewegung und Achtsamkeit. Im zweiten Schritt bestimmt eine Stadtteil-Karte den konkreten Spielraum. Danach gilt es, die jeweilige Aufgabe im eigenen Tempo draußen vor Ort zu lösen. Abschließend wird der entdeckte Spot mit einem Sticker auf dem beiliegenden Hamburg-Poster markiert, sodass die eigene Route visuell festgehalten wird.

Die Entwicklungsgeschichte des Projekts reicht bis in die Zeit der pandemischen Einschränkungen zurück. Ersinnen hat das Konzept Britta Hüls, die während des ersten Corona-Lockdowns am eigenen Küchentisch die Idee zu CuriouCity hatte. Nach Phasen der Isolation sollten Menschen wieder auf spielerische Weise miteinander und mit ihrer Umgebung verbunden werden. Neben dem Spaßfaktor greift das Spiel damit auch ein gesellschaftliches Thema auf und setzt ein Zeichen gegen Einsamkeit in Großstädten, indem es soziale Begegnungen und Gespräche fördert.
Ich wollte ein Spiel entwickeln, das Menschen wieder mit ihrer Umgebung verbindet – aufmerksamer, neugieriger, ohne digitale Ablenkung. Manchmal genügt ein anderer Blickwinkel, um die Stadt neu zu entdecken.
Britta Hüls
Für eine Spielrunde sollten rund 60 bis 120 Minuten eingeplant werden, wobei der zeitliche Rahmen dank des flexiblen Aufbaus frei gestaltbar ist. Das Spielprinzip funktioniert komplett ohne Zeitdruck oder Punktejagd, was besonders in der dunkleren Jahreszeit als entschleunigend und belebend wahrgenommen werden kann. CuriouCity Hamburg schlägt damit eine Brücke zwischen Bewegung an der frischen Luft und einem kreativen Freizeitvergnügen.

Das Stadterlebnis-Spiel ist für 59,95 Euro direkt über die offizielle Website erhältlich und eignet sich durch seinen außergewöhnlichen Charakter auch als Geschenk abseits klassischer Konsumgüter, bei dem gemeinsame Zeit im Vordergrund steht. Wer nach den Runden in Hamburg auf den Geschmack kommt, darf sich zudem auf die Zukunft freuen: Für das Jahr 2026 sind bereits Erweiterungen auf weitere Städte sowie eine begleitende App-Version in Vorbereitung, womit das analog-mobile Konzept weiter ausgebaut werden soll.

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