Das Spielprinzip und die vier Schritte
Hinter dem Konzept verbirgt sich eine Mischung aus Schnitzeljagd, Spaziergang und urbaner Entdeckungstour, die völlig ohne digitalen Bildschirm auskommt. Das Spiel richtet sich gleichermaßen an langjährige Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Heimatstadt aus einem neuen Blickwinkel betrachten möchten, sowie an Neugierige, die frisch in Hamburg angekommen sind. Gespielt wird flexibel allein, gemeinsam zu zweit oder in größeren Gruppen von bis zu sechs Personen.Der Ablauf basiert auf einem simplen Vier-Schritte-Prinzip. Zuerst wird eine Aktivitäts-Karte gezogen, die die Art der Aufgabe vorgibt. Diese unterteilt sich in insgesamt sechs verschiedene Kategorien: Genuss, Entdecken, Kultur, Begegnung, Fortbewegung und Achtsamkeit. Im zweiten Schritt bestimmt eine Stadtteil-Karte den konkreten Spielraum. Danach gilt es, die jeweilige Aufgabe im eigenen Tempo draußen vor Ort zu lösen. Abschließend wird der entdeckte Spot mit einem Sticker auf dem beiliegenden Hamburg-Poster markiert, sodass die eigene Route visuell festgehalten wird.
Die Entwicklungsgeschichte des Projekts reicht bis in die Zeit der pandemischen Einschränkungen zurück. Ersinnen hat das Konzept Britta Hüls, die während des ersten Corona-Lockdowns am eigenen Küchentisch die Idee zu CuriouCity hatte. Nach Phasen der Isolation sollten Menschen wieder auf spielerische Weise miteinander und mit ihrer Umgebung verbunden werden. Neben dem Spaßfaktor greift das Spiel damit auch ein gesellschaftliches Thema auf und setzt ein Zeichen gegen Einsamkeit in Großstädten, indem es soziale Begegnungen und Gespräche fördert.
Ich wollte ein Spiel entwickeln, das Menschen wieder mit ihrer Umgebung verbindet – aufmerksamer, neugieriger, ohne digitale Ablenkung. Manchmal genügt ein anderer Blickwinkel, um die Stadt neu zu entdecken.
Das Stadterlebnis-Spiel ist für 59,95 Euro direkt über die offizielle Website erhältlich und eignet sich durch seinen außergewöhnlichen Charakter auch als Geschenk abseits klassischer Konsumgüter, bei dem gemeinsame Zeit im Vordergrund steht. Wer nach den Runden in Hamburg auf den Geschmack kommt, darf sich zudem auf die Zukunft freuen: Für das Jahr 2026 sind bereits Erweiterungen auf weitere Städte sowie eine begleitende App-Version in Vorbereitung, womit das analog-mobile Konzept weiter ausgebaut werden soll.


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