Mit Aufbauspielen im antiken Gewand haben sich Entwickler Triskell Interactive und Publisher Dotemu bereits einen Namen gemacht. Nach dem Remake Pharaoh: A New Era wendet sich das Studio nun der griechischen Mythologie zu. Ein ausführlicher Gameplay-Trailer zu Theos: Cities of Myth zeigt dir erstmals genauer, wie der spirituelle Nachfolger der klassischen Städtebauspiele der 2000er-Jahre funktionieren wird. Das Strategiespiel soll noch im Jahr 2026 für den PC erscheinen und verbindet traditionelles Management mit modernen Elementen.
Im Zentrum steht die Gunst der olympischen Götter Jedes Stadtbauprojekt in Theos: Cities of Myth beginnt nicht etwa mit einfachen Wohnhäusern, sondern mit einem sogenannten Heiligtum. Dieses Bauwerk dient als Machtzentrum der gewählten Gottheit und bildet gleichzeitig den geografischen sowie mechanischen Knotenpunkt deiner Siedlung. Du hast die Wahl, deine Metropole zu Ehren eines von insgesamt sieben olympischen Göttern zu errichten – darunter der Kriegsgott Ares oder die Göttin der Weisheit, Athene.
Die Aufgabe beschränkt sich jedoch keineswegs nur auf das Ziehen von Straßen und das Errichten von Gebäuden. Als Herrscher musst du komplexe Versorgungs- und Vertriebsketten aufbauen, um die täglichen Bedürfnisse deiner Bevölkerung nach Nahrung, Wohnraum, Kultur und Unterhaltung zu decken. Erst wenn die Lebensqualität stimmt, lassen sich bestehende Strukturen weiter aufwerten. Gleichzeitig gilt es, die Wünsche deines Schutzgottes im Blick zu behalten. Erfüllst du dessen Aufgaben, winken mächtige Segen und Gaben. Zudem lockt eine blühende Stadt mit zufriedener Gottheit historische Persönlichkeiten und Philosophen wie Sokrates oder Aristoteles an, die deiner Siedlung wertvolle Boni verleihen. Vernachlässigst du hingegen die göttlichen Pflichten, droht der Zorn der Olympier, der deine errichtete Utopie schnell zerstören kann.
Militärische Schlachten und moderne Komfortfunktionen Neben dem reinen Städtebau und der göttlichen Diplomatie setzt Theos: Cities of Myth auf eine Ausweitung der klassischen Genre-Mechaniken. So kannst du eine eigene Armee aufstellen, um deine Zivilisation gegen rivalisierende Nachbarn zu verteidigen oder diese in Echtzeitschlachten direkt zu unterwerfen. Wer einen friedlicheren Weg bevorzugt, baut seine Siedlung stattdessen zu einem florierenden Handelsimperium aus, das benachbarte Regionen mit wertvollen Ressourcen versorgt.
Eine wesentliche Verbesserung gegenüber älteren Vertretern des Genres betrifft die Steuerung der Patrouillen. Das Entwicklerteam verspricht eine direkte Kontrolle über laufende Einheiten, wodurch typische Engpässe und KI-Probleme klassischer Aufbauspiele der Vergangenheit angehören sollen. Gleichzeitig kommen die bewährten Werkzeuge aus Pharaoh: A New Era zum Einsatz, die ein präzises Platzieren von Bauwerken, Tempeln und Fußwegen ermöglichen. Für optische Abwechslung sorgen eine dynamische Beleuchtung und eine moderne Benutzeroberfläche.
Das Spiel bietet sowohl mehrteilige Kampagnen-Abenteuer als auch einen frei gestaltbaren Sandbox-Modus, in dem du ohne Vorgaben stundenlang an deiner Antiken-Metropole tüfteln kannst. Der Release von Theos: Cities of Myth ist für das Jahr 2026 auf dem PC angesetzt.
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