Erfahrene Köpfe hinter dem Projekt
Hinter dem Entwicklerstudio Echo Foundry Interactive stecken keine Unbekannten der Genre-Geschichte. Gegründet wurde die Spieleschmiede von Marcus Henderson und Lennon Lange. Henderson war als Gitarrist maßgeblich an der Entstehung der originalen Guitar-Hero-Reihe beteiligt und spielte für über 40 Songs der Serie die Gitarrenspuren im Studio ein. Lange wiederum arbeitete als Associate Producer bei RedOctane, dem damaligen Publisher der ersten Serienteile. Auch weitere Mitglieder des Entwicklerteams blicken auf reichlich Erfahrung mit Marken wie Guitar Hero, Rock Band und DJ Hero zurück.Gegenüber der Presse erläuterte Lennon Lange die Motivation hinter dem Projekt:
Wir hoffen, dass Sound System Familien wieder so zusammenbringt, wie es vor 20 Jahren der Fall war.
Gemeinsam jammen auf der Couch
Inhaltlich deckt Sound System die klassischen Rollen einer Rockband ab: Du kannst wahlweise zur Gitarre oder zum Bass greifen oder deine Qualitäten am Gesang unter Beweis stellen. Das Gameplay setzt auf bewährte Mechaniken wie das Treffen von Notenketten, den Aufbau von Multiplikatoren und den Einsatz des Whammy-Bars bei ausgedehnten Solos. Für unterschiedliche Spielstärken stehen vier Schwierigkeitsgrade bereit, die von Easy bis Legendary reichen.Besonders einsteigerfreundlich zeigt sich der sogenannte Classic-Modus. Hier gibt es kein Scheitern, sodass auch Neulinge oder Gelegenheitsspieler den gewählten Song garantiert bis zum Ende durchspielen können. Wer hingegen die Herausforderung sucht, wählt den Pro-Modus. Dieser verzeiht nur eine begrenzte Anzahl an Spielfehlern, bevor der Auftritt vorzeitig abgebrochen wird. Auch beim Mehrspielermodus orientieren sich die Entwickler an alten Tugenden: Bis zu drei Personen können an einem einzigen PC im Split-Screen zusammen als Band auftreten oder im direkten Duell gegeneinander um den Highscore wetteifern.
Eigener Editor und Fahrplan für den Early Access
Ein zentrales Element von Sound System ist der integrierte Editor namens PulseMap. Damit kannst du eigene Noten-Charts für Musikstücke erstellen. Praktisch für die Community: PulseMap verwendet das gewohnte .chart-Format, das unter anderem auch von Clone Hero genutzt wird. Neben den Noten lassen sich über den Editor auch individuelle Hintergrundbilder und Videos einbinden, die während des Auftritts im Hintergrund laufen.Der Early Access auf Steam soll am 4. November 2026 anlaufen und voraussichtlich etwa sechs Monate dauern. Im Laufe der Testphase wollen die Entwickler die Möglichkeit nachreichen, eigene Musiksammlungen direkt in das Spiel zu importieren. Ein Online-Multiplayer für bis zu drei Mitspielende ist ebenfalls geplant, soll jedoch erst mit dem finalen Release der Version 1.0 Einzug halten. Preislich startet der Titel im Early Access günstiger und wird mit kommenden Inhaltsupdates schrittweise im Preis steigen.


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