Subtiler Psychothriller statt lauter Jump-Scares
In der heutigen Horror-Landschaft setzen viele Genre-Vertreter auf hektische Verfolgungsjagden, furchterregende Monster oder plötzliche Schockmomente. „Silent Wounds“ schlägt jedoch einen ganz anderen Weg ein. Das Entwicklerteam verzichtet bewusst auf Zombies, bedrohliche Kreaturen und billige Jump-Scares. Stattdessen setzt das Spiel voll und ganz auf eine schleichende Beklemmung und eine kontinuierlich ansteigende psychologische Spannung. Der eigentliche Schrecken entfaltet sich direkt aus der Erzählung sowie der spürbaren Isolation der Figuren.Inspiration zieht das Projekt aus klassischen Romanen, um ein tiefgründiges Geschichtenerzählen nahtlos mit einer Anspannung erzeugenden Spielwelt zu verweben. Die erste Episode trägt den Titel „The Doll“ und rückt die Figur Victor in den Mittelpunkt des Geschehens. Nach seiner Rückkehr in sein gewohntes Umfeld verfällt dieser einer zunehmend gefährlichen Obsession. Als Spielende begleitest du Victor auf einer zutiefst atmosphärischen und klaustrophobischen Reise, bei der die fragilen Grenzen des menschlichen Verstands auf eine harte Probe gestellt werden. Im Zentrum stehen die menschlichen Abgründe sowie der hohe Preis, den Isolation und Besessenheit fordern, während du Schritt für Schritt beunruhigende Wahrheiten ans Licht bringst. Die Narrative selbst fungiert hierbei als die gefährlichste Waffe im gesamten Spielverlauf.
Kompaktes Format für intensive Spielabende
Konzeptionell ist „Silent Wounds“ als episodische Kurzformat-Anthologie angelegt. Jede Folge erzählt eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte mit eigenen Charakteren und individuellen Schwerpunkten rund um den schleichenden Verfall des Verstands. Die Entwickler haben sich dabei für eine fokussierte Spieldauer entschieden: Mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde ist die Auftaktfolge darauf ausgelegt, in einer einzigen, ununterbrochenen Abendsitzung absolviert zu werden. Dieses Format erinnert an beliebte Vertreter des modernen Indie-Horrors wie etwa die Reihe „Fears to Fathom“, die ebenfalls auf überschaubare Spielzeiten und eine dichte Immersion setzt.Um möglichst vielen Horror-Enthusiasten den Einstieg in dieses verstörende Universum zu ermöglichen, stellt das Entwicklerstudio Lexip Games die gesamte erste Episode „The Doll“ vollkommen kostenfrei zur Verfügung. Damit bietet das Team rund um Studio-Gründer und Creative Director Saman Kazemi eine ideale Gelegenheit, das Konzept eigenhändig zu testen. Der offizielle Startschuss auf Steam fällt am 15. Oktober 2026. Wer sich bereits vorab einen Eindruck von der düsteren Stimmung verschaffen möchte, kann ab sofort den veröffentlichten Trailer ansehen und den Titel auf die persönliche Steam-Wunschliste setzen.


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