Das Turnier erreichte in seiner diesjährigen Auflage neue Rekordwerte. Bereits in der Qualifikationsphase zwischen März und April strömten knapp 11,5 Millionen absolvierte Matches und über 561.000 aktive Teilnehmende aus 221 Regionen weltweit in die digitale Arena. Damit untermauert der Wettbewerb seinen Status als globaler Maßstab für wettbewerbsorientiertes eTennis. Für Sasmis bedeutete der Sieg im Finale gegen den Deutschen Eugen Mosdir, bekannt als AreidY, nicht nur den erneuten Triumph, sondern auch einen historischen Meilenstein: Er ist erst der zweite Spieler in der Geschichte der Turnierserie, der zwei aufeinanderfolgende Meisterschaften für sich entscheiden konnte.
Der Weg dorthin verlangte dem Champion allerdings alles ab. Mit Blick auf den mentalen Druck erklärte Sasmis im Anschluss an den Wettkampf:
Als Titelverteidiger zurückzukommen verändert alles mental. Beim ersten Mal war ich unerfahren; dieses Jahr war das Niveau der Konkurrenz viel höher, und den Titel erneut zu gewinnen, war eine echte Herausforderung. Aber abseits der Trophäe ist die Erfahrung, die wir hier machen dürfen, einfach unglaublich.
Prominente Mentoren und packende Playoffs
Bereits am Vortag wurden die acht Finalisten im Rahmen der Swiss Stage auf zwei Teams aufgeteilt, angeführt von echten Tennis-Legenden: Dem früheren Weltranglistensechsten Gilles Simon und dem dreifachen ATP-Titelträger Benoît Paire. Unterstützt von Host Laure Valée und Experten wie dem ehemaligen Tennis Clash-Weltranglistenersten Benny „GP365“ erlebten die Zuschauer taktisch anspruchsvolle Ballwechsel. Während Sasmis sein Team um Spieler wie Anindya und SJWFast ins Winner Bracket manövrierte, musste Rivale AreidY mit Team Benoît Paire den Umweg über die Verliererseite antreten.Die darauffolgende Einzelphase im Double-Elimination-Format sorgte für hochspannende Duelle im Auditorium. Unter anderem musste sich der Champion von 2024, Alessandro Bianco („ΔLEX“), geschlagen geben, während sich AreidY in einer bemerkenswerten Aufholjagd abermals den Weg durch das gesamte Loser Bracket bahnte. Gilles Simon zog nach den Matches ein positives Fazit zur Entwicklung der Disziplin:
Diese Ausgabe hat gezeigt, wie sehr eTennis weiter wächst. Ich war beeindruckt vom Niveau des Spiels und dem Engagement der Finalisten. So viel Leidenschaft rund um Roland-Garros zu sehen, sowohl auf dem Platz als auch hinter dem Controller, ist äußerst ermutigend für die Zukunft der Disziplin.
Neben dem sportlichen Wettkampf setzte die Ausgabe 2026 auch neue Maßstäbe in der internationalen Berichterstattung. Erstmals wurde das Finale live über die digitale Plattform von France TV Sport, den offiziellen YouTube-Kanal von Roland-Garros sowie in Brasilien über Disney+ und ESPN übertragen. Unterstützt von namhaften Partnern wie Renault und Mastercard wächst das Event damit kontinuierlich weiter und zementiert seinen festen Platz im globalen Mobile-Esports-Kalender.


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