Ein Tribut an brasilianische Bootleg-Games und die id-Tech-2-Ära
Hinter dem Spiel steht der brasilianische Content-Creator, Musiker und Entwickler Joeveno aus Rio de Janeiro. Sein neues Werk dient als direkte Fortsetzung bzw. Standalone-Erweiterung zu seinem vorherigen Erfolgstitel Brazilian Drug Dealer 3. Inhaltlich und stilistisch versteht sich das Projekt als Hommage an die brasilianische Modding- und Raubkopie-Szene der 2000er-Jahre, lokale Musik und die fiktive Kultband Mamadas.Technisch setzt das Spiel auf eine echte Retro-Basis: Es nutzt die id-Tech-2-Engine, auf der Ende der 90er-Jahre Klassiker wie Quake II liefen. Joeveno verfolgt damit das Ziel, nicht nur die Kultur seiner Heimat weltweit bekannt zu machen, sondern auch das Arbeiten mit klassischen Entwicklungswerkzeugen wieder ins Rampenlicht zu rücken.
Waffenfeuerwerk mit Badeschlappen und Feijoada-Schleudern
Spielerisch erwartet dich ein schnelles, rasantes Gameplay, das klassische Movement-Mechaniken mit abgedrehtem Humor kombiniert. Neben einem Rocket Jump stehen dir ein Doppelsprung und eine Dash-Funktion zur Verfügung, um dich dynamisch durch die Areale zu bewegen und versteckte Geheimnisse aufzuspüren.Das Arsenal umfasst insgesamt 13 teils extrem bizarre Waffen. Zum Repertoire gehören unter anderem eine Badeschlappe, ein Münztelefon, das Kokosnüsse verschießt, und eine Waffe, die Papierflieger aus Geldscheinen abfeuert. Neu hinzukommen abgefahrene Feuerwaffen wie ein Flammenwerfer auf Basis des traditionellen Mate-Getränks Chimarrão sowie eine Steinschleuder, die heiße Feijoada-Bohnen verschießt. Auch ein Berimbau dient als Werkzeug im Kampf gegen die Gegnerhorden.
Umfangreiches Levelpaket, Multiplayer und Workshop-Support
In Sachen Umfang bietet der Titel insgesamt 32 verschiedene Karten. Diese teilen sich auf in 18 Kampagnen-Level – darunter sogar ein spezielles Skate-Level –, sieben Horde-Karten für anhaltende Gefechte und sechs dedizierte Deathmatch-Karten. Die Schauplätze führen dich durch den Bundesstaat Rio de Janeiro, Teile von São Paulo und Salvador sowie bis in die Hölle und den Himmel.Auch beim Gegnerdesign geht es skurril zu: Auf deinen Pfaden triffst du auf bewaffnete Dämonen, Zombies, besessene Sänger, brasilianische Lkw-Clowns, wütende TV-Mäuse, besessene Fußball-Maskottchen und sogar zwei Typen auf einem Motorrad.
Wer nicht alleine spielen möchte, erhält über Steamworks eine direkte Multiplayer-Anbindung. Sämtliche Karten lassen sich im Koop-Modus oder im Deathmatch mit Freunden bestreiten, ohne dass eine manuelle Portfreigabe erforderlich ist. Zudem versprechen die Entwickler eine vollständige Unterstützung des Steam Workshops, wodurch die Community eigene Inhalte erstellen und teilen kann.


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