Lernen für das reale Leben
Das Kernkonzept von Out and About unterscheidet sich spürbar von vielen anderen Vertretern des Cozy-Game-Genres. Anstatt rein dekorative Blumen oder vereinfachte Rohstoffe zu sammeln, basiert das Spiel auf der tatsächlichen Flora unseres Alltags. Bereits zum Start der Early-Access-Phase stehen dir mehr als 50 real existierende Wildpflanzen und Pilzarten zur Verfügung, die du identifizieren, verzeichnen und pflücken kannst. Für die spätere Vollversion verspricht das Entwicklerteam sogar einen Fundus von über 100 verschiedenen Arten. Die Entwickler möchten damit eine Brücke zwischen der virtuellen Entspannung am Bildschirm und der echten Natur schlagen. Sämtliche Merkmale der Gewächse sind so gestaltet, dass du das Gelernte theoretisch auch bei deinem nächsten Spaziergang im Wald oder auf der Wiese wiedererkennen kannst. Sämtliche Funde werden in einem digitalen Herbarium dokumentiert, das als dein persönliches Nachschlagewerk dient und Stück für Stück erweitert wird.Wiederaufbau und Handwerk nach dem Sturm
Inhaltlich verschlägt es dich in das beschauliche Küstenstädtchen Portobello. Die kleine Gemeinde wurde kurz vor deiner Ankunft von einer schweren Sturmkatastrophe heimgesucht, die große Teile der Infrastruktur und des Zusammenlebens zerstört hat. Deine Aufgabe beschränkt sich daher nicht nur auf das stumme Sammeln von Kräutern, sondern ist direkt mit dem Schicksal der Bewohner verknüpft. Deine gesammelten Kräuter und Pilze bilden die Grundlage für ein vielseitiges Handwerkssystem. Du kannst aus den Rohstoffen leckere Gerichte nach echten Rezepten zubereiten oder pflanzliche Heilmittel herstellen. Diese Erzeugnisse nutzt du anschließend, um den Einwohnern von Portobello unter die Arme zu greifen, kaputte Gebäude zu reparieren und die Dorfgemeinschaft wieder aufzubauen. Durch den Handel und die Hilfeleistungen vertiefst du nach und nach deine Beziehungen zu den Charakteren vor Ort und verhilfst dem Ort Schritt für Schritt zu neuem Glanz.



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