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Mimesis: Erstes großes Early-Access-Update für den Koop-Horror

Schlauere KI-Monster, flexible Spielfortschritte und neue Mechaniken



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Falls du in Koop-Horrorspielen gern deinen Mitspielern misstraust, hast du wahrscheinlich schon vom KI-basierten Schrecken Mimesis gehört. Der Vier-Spieler-Titel von Entwickler ReLU Games und Publisher Krafton hat sein erstes großes Early-Access-Update erhalten. Die Aktualisierung bringt erhebliche Verbesserungen an der künstlichen Intelligenz der namensgebenden Gestaltwandler-Monster mit sich, überarbeitet den Spielfortschritt gründlich und fügt neue Inhalte hinzu.

Schlauere KI macht das Paranoia-Erlebnis unberechenbarer

Das Herzstück von Mimesis ist die soziale Täuschung: Die KI-gesteuerten Monster ahmen Stimmen, Verhaltensweisen und Bewegungen der Spieler in Echtzeit nach, um sich unerkannt unter das Team zu mischen. Das frische Update hebt dieses Kernfeature auf eine neue Stufe. Die Entwickler haben die Situationswahrnehmung und die Entscheidungsprozesse der Mimesis-Kreaturen grundlegend verfeinert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Koop-Horrorspielen, in denen Gegner meist starr vorgegebenen Verhaltensmustern folgen, passt sich Mimesis dynamisch an. Das Monster nimmt Reize aus seiner Umgebung wahr, nähert sich den Überlebenden auf unkonventionelle Weise und reagiert unmittelbar auf Vorfälle im Spiel. Statt fester Schemata lernen die Monster während eines Durchlaufs aktiv aus den Äußerungen und Aktionen der Truppe. Zudem besitzt jede Mimesis nun individuelle Verhaltensmerkmale. Das bedeutet für dich und deine Gruppe, dass auswendig gelernte Taktiken nicht mehr greifen und ihr euch in jeder Runde auf neuartige Täuschungsmanöver einstellen müsst.
Mimesis: Erstes großes Early-Access-Update für den Koop-Horror Screenshot
Zur Weiterentwicklung des Titels äußert sich Min-jung Kim, CEO von ReLU Games:
Mimesis hat gezeigt, wie KI über ein Entwicklungswerkzeug hinausgehen und zu einem zentralen Bestandteil des Spielerlebnisses selbst werden kann. Mit diesem Update erforschen wir weiter, wie KI die Konventionen des Koop-Horrors neugestalten und neue Arten von spielergesteuerter Spannung, Täuschung und Spaß schaffen kann.
Min-jung Kim
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Flexibles Fortschrittssystem und verfeinerte Balance

Neben den Schreckgestalten wurde auch die Spielstruktur angepasst. Das bisherige System mit einem festen Dreitageszyklus gehört der Vergangenheit an und wurde durch eine flexiblere Fortschrittsstruktur ersetzt. Gleichzeitig veränderten die Entwickler die Balancierung des Schwierigkeitsgrads. Neueinsteiger erhalten dadurch einen leichteren Einstieg in die Mechanismen, während erfahrene Teams in späteren Abschnitten mit dynamischeren und fordernderen Situationen konfrontiert werden. Das Ziel ist es, die Vorhersehbarkeit bei wiederholten Runden spürbar zu reduzieren und mehr Raum für taktische Absprachen zu schaffen.
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Größere Areale, frische Ausrüstung und interaktiver Zuschauermodus

Auch beim Inhalt legt das Update nach. Bekannte Schauplätze wie die Fabrik, die U-Bahn-Station und die Villa bieten ab sofort erweiterte Innenräume mit geänderten Grundrissen. Auch die Außenbereiche erhielten eine Überarbeitung samt neuer Laufwege, was das Erkunden und das Sammeln von Schrott abwechslungsreicher gestaltet. Fundstücke lassen sich nun außerdem werfen, was dir neue strategische Optionen im Umgang mit Monstern oder beim Erkunden bietet.

Selbst wenn es dich erwischt hat, bist du nicht mehr zum reinen Zusehen verdammt. Das überarbeitete Zuschauersystem erlaubt es eliminierten Spielern, die Kontrolle über das Monster zu übernehmen, das sie ausgeschaltet hat. Von dort aus kannst du weiterhin mit deinen überlebenden Teammitgliedern kommunizieren und für zusätzliche Dynamik in der verbleibenden Gruppe sorgen.

Mimesis konnte seit seinem Early-Access-Start kommerzielle Erfolge verzeichnen und überschritt bereits nach 50 Tagen die Marke von einer Million verkauften Einheiten. Zudem erhielt das Spiel auf den japanischen CEDEC Awards eine Auszeichnung für das KI-gestützte Spieldesign.

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Genre Adventure, Indie
Plattformen PC
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