Rennformat und das Chaos der ersten Runde
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt: Neben professionellen Red-Bull-Athleten und Motocross-Fahrern wie Pol Tarrés kämpften auch Content-Creator, Streamer, Medienvertreter und ausgewählte Fans um die Positionen. Damit 101 Karts überhaupt gleichzeitig auf den Kurs passten, entwarf Rennleiter und Streckendesigner David Terrien eine speziell angepasste Streckenführung auf dem Areal in Silverstone. Nach den eigens definierten Regeln schied ein Fahrer in dem Moment aus, in dem sich das Heck von Verstappens Kart auf gleicher Höhe mit der Front des gegnerischen Karts befand.Bereits der Start entwickelte sich zu einem regelrechten Chaos auf dem Asphalt. Schon in der allerersten Runde entschied sich ein Großteil des Wettbewerbs: Nach nur zwei Minuten Fahrzeit hatte sich Verstappen bereits auf den 37. Platz vorgearbeitet. Das bedeutete, dass 63 Kontrahenten ausschieden, noch bevor sie eine einzige vollständige Runde absolvieren konnten.
Aufholjagd auf die Spitzengruppe
An der Spitze des Feldes hatte sich derweil eine Dreiergruppe abgesetzt. Der niederländische Formel-1-Journalist Jacky Martens, der das Rennen von der Pole-Position aufgenommen hatte, baute zusammen mit dem YouTuber Zac Alsop und Lewis Osler, einem Techniker von Red Bull Ford Powertrains, einen Vorsprung von rund zwölf Sekunden auf Verstappen auf. Der Formel-1-Champion ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und verkürzte den Abstand kontinuierlich um etwa drei Sekunden pro Runde. In einem einzigen Kurvenmanöver zog Verstappen schließlich an Alsop und Osler vorbei, bevor er sich kurz darauf auch an Martens vorbeischob und in Runde 14 die Führung übernahm.Im Schnitt überholte Verstappen während seiner Aufholjagd alle 21 Sekunden einen Konkurrenten. Mit einer schnellsten Rundenzeit von 2:20,673 Minuten war er mehr als 2,6 Sekunden schneller unterwegs als der spätere Zweitplatzierte Martens (2:23,327 Minuten). Verstappen äußerte sich im Anschluss an die Fahrt wie folgt zu den Herausforderungen des Rennens:
Als ich zur Startaufstellung kam und sah, wo ich starten musste – mit 100 Karts vor mir –, war ich ein bisschen besorgt. Nach meiner ersten Runde, bei all dem Chaos, dachte ich tatsächlich: ‚Okay, wir haben das im Griff!‘ Als ich dann in einen Rhythmus kam, konnte ich sie einen nach dem anderen überholen und sah, wie sich der Abstand verringerte – das war wirklich aufregend.
Endergebnisse und TV-Ausstrahlung
Hinter dem siegreichen Formel-1-Star sicherte sich Pole-Setter Jacky Martens den zweiten Platz auf dem Podium. Dahinter folgte Red-Bull-Techniker Lewis Osler auf Rang drei, gefolgt von YouTuber Zac Alsop auf Position vier und dem Offroad-Motorradfahrer Pol Tarrés auf dem fünften Platz.Das von dem britischen Moderator und BAFTA-Preisträger Mo Gilligan moderierte Spektakel wurde live übertragen. Falls du dir das ungewöhnliche Go-Kart-Rennen nachträglich ansehen möchtest, kannst du das Event auf Disney+ sowie über die ESPN-App abrufen.


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