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Lieblingsmenschen: Neue Komödie feiert Premiere in München

Helena Hufnagels neuer Kinofilm erzählt eine unmögliche Freundschaft.


22.05.2026  Redaktion  0 Likes  0 Kommentare 
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Foto: Nordpolaris / X Verleih. Mehr zum Thema Transparenz.

Wenn zwei Generationen und vollkommen unterschiedliche Lebenswelten aufeinandertreffen, entstehen oft die berührendsten Geschichten. Mit "Lieblingsmenschen – Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes und Amir" steht ein neuer deutscher Kinofilm in den Startlöchern, der genau eine solche Geschichte erzählt. Die Feel-Good-Komödie feiert ihre Weltpremiere auf dem 43. Filmfest München und wird im Spätherbst 2026 bundesweit in den Kinos anlaufen. Falls du dich für herzerwärmende Stoffe interessierst, die auf echten Schicksalen basieren, solltest du dir das Projekt genauer ansehen.

Eine unmögliche Wohngemeinschaft und eine wahre Geschichte
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Menschen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten: Amir ist 31 Jahre alt, schwul und vor Kurzem aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet. Auf der Suche nach Halt und einer neuen Heimat kreuzt sich sein Weg mit Agnes. Die rüstige Berliner Dame ist stolze 101 Jahre alt und denkt gar nicht daran, ihr Leben in einem Seniorenheim zu verbringen. Sie fühlt sich schlichtweg viel zu jung für betreutes Wohnen.

Aus einer außergewöhnlichen Notwendigkeit heraus beschließen die beiden, zusammenzuziehen und eine gemeinsame Wohnung zu beziehen. Was als ungewöhnliche Zweckgemeinschaft beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefen, lebensverändernden Freundschaft. Im Laufe der Zeit geben sich Agnes und Amir gegenseitig den Mut und die Lebensfreude zurück, die beiden im Alltag abhandengekommen waren – eine Verbindung, die letztlich beiden das Leben rettet. Das Drehbuch basiert dabei auf einer wahren Begebenheit und verspricht eine Mischung aus feinsinnigem Humor, emotionaler Tiefe und gesellschaftlicher Relevanz.

Namhaftes Ensemble vor und hinter der Kamera
Für die Inszenierung der Komödie zeigt sich Regisseurin Helena Hufnagel verantwortlich. Sie hat sich in den vergangenen Jahren bereits einen Namen mit Filmen wie "Einmal bitte alles", "Generation Beziehungsunfähig" sowie der Fantasy-Adaption "Silber und das Buch der Träume" gemacht. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Malte Welding, der zuvor an Erfolgen wie "SMS für Dich" und "Eine Million Minuten" mitgewirkt hat. Die ursprüngliche Idee und Vorlage für die Geschichte lieferte Paul M. Feldmann.

Auch die Besetzung der beiden Hauptrollen verspricht schauspielerische Qualität: Die Rolle der 101-jährigen Agnes übernimmt die renommierte Theater- und Filmschauspielerin Katharina Thalbach. An ihrer Seite ist Bardo Böhlefeld als Amir zu sehen. Ergänzt wird das Ensemble durch eine Reihe weiterer bekannter Gesichter der deutschen Filmlandschaft. So wirken unter anderem Ulrike Kriener, Noah Saavedra, Ronald Zehrfeld, Rainer Bock, Jannik Schümann und Sara Fazilat an der Produktion mit.

Hintergründe zur Produktion und Kinostart
Gedreht wurde die Produktion der Filmgesellschaft Nordpolaris an Schauplätzen in Berlin und München. Die Produzenten Fabian Halbig und Florian Kamhuber realisierten das Projekt in Koproduktion mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ZDF und ARTE, wo Alexandra Staib (ZDF) und Julius Windhorst (ARTE) als verantwortliche Redakteure beteiligt waren. Den Verleih im deutschsprachigen Raum übernimmt X Verleih im Vertrieb von Warner Bros., während Beta Film den weltweiten Vertrieb steuert.

Auch die technische und musikalische Gestaltung liegt in den Händen erfahrener Filmschaffender: Für die Kameraarbeit zeichnet Aline László verantwortlich, während Susanne Hopf und Debora Reischmann das Szenenbild gestalteten. Die Filmmusik wurde vom Pianisten und Komponisten Martin Kohlstedt komponiert. Das Casting verantwortete Franziska Aigner. Gefördert wurde das Filmprojekt zudem mit Mitteln diverser regionaler und nationaler Filmförderungen, darunter das Medienboard Berlin-Brandenburg, der FilmFernsehFonds Bayern, die Mitteldeutsche Medienförderung, die Filmförderanstalt sowie der Deutsche Filmförderfonds.

Nach der feierlichen Premiere auf dem Filmfest München startet "Lieblingsmenschen" am 19. November 2026 regulär in den deutschen Kinos.

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