Golfen, Prügeln und Sabotage im Fünfminutentakt
Das Spielprinzip von Left Fore Dead: Zombie Battle Golf setzt auf das Aufeinandertreffen zweier gegensätzlicher Genres. Einerseits geht es darum, mit dosierter Kraft und gutem Zielen den Ball Stück für Stück in Richtung Ziel zu befördern. Andererseits müsst ihr euch durch den dichten Nebel kämpfen und den Angriffen der Untoten ausweichen oder sie aktiv abwehren. Dafür stehen euch verschiedene Waffen sowie Umgebungsobjekte zur Verfügung. Doch Vorsicht ist geboten: Jeder saubere und kraftvolle Schlag erzeugt Geräusche und kann weitere Horden direkt aus dem Nebel anlocken. Jeder Versuch, den Ball übers Feld zu manövrieren, wird so zu einer kontinuierlichen Risikoabwägung.Ein zentrales Element, das für zusätzliche Dynamik – und potenziellen Beziehungsstress – sorgt, ist das permanent aktive Friendly Fire. Deine Freundinnen und Freunde können dich ebenso gut mit einem Fehlschuss vom Kurs befördern oder mit einer Waffe treffen wie die herumschleichenden Zombies. Die Entwickler setzen bewusst auf diese Form von emergentem Chaos: Ob du deinem Team hilfst oder unauffällig den Versuch der anderen ruinierst, bleibt komplett dir überlassen. Eine Runde dauert in der Regel nur etwa 5 bis 15 Minuten, was schnelle Neustarts begünstigt und den Fokus auf rasante, unvorhersehbare Spielabläufe legt.
Vom Golfprojekt zum chaotischen Multiplayer-Spielplatz
Entstanden ist das Spiel aus einem eher klassischen Golfprojekt von MapleTaco. Während der Entwicklung stellte sich das Team die Frage, was passieren würde, wenn man Golfmechaniken mit Brawling-Elementen verbindet. Aus der Idee „Was wäre, wenn man Zombies schlagen könnte?“ wurde schnell der Gedanke „Was wäre, wenn man auch die anderen Spielenden treffen könnte?“.Wir wollten, dass es sich chaotisch anfühlt, aber trotzdem übersichtlich bleibt – die Art von Chaos, bei der die Spielenden verstehen, was passiert ist, darüber lachen und sofort etwas noch Schlimmeres an ihren Freunden ausprobieren wollen. Als wir anfingen uns zu fragen: 'Was wäre, wenn man auch andere Spieler treffen könnte?', ging es im Spiel nicht mehr nur darum, eine Horde zu überleben, sondern es wurde zu einem Spielplatz, auf dem Freunde ihre eigenen unvergesslichen Katastrophen erschaffen.


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