Spielerinnen und Spieler, die den Titel auf Steam, im Epic Games Store oder auf GOG auf ihrer Wunschliste haben, können sich jedoch auf eine Veröffentlichung in wenigen Wochen einstellen. Als kleine Entschädigung für die kurzfristigen Neuigkeiten haben die Macher zudem ein musikalisches Trostpflaster veröffentlicht: Der Track „Hint Of Light“ von No Bloom Now aus dem offiziellen Soundtrack des Spiels steht ab sofort auf allen gängigen Streaming-Plattformen zum Anhören bereit.
Hintergrund zur Verschiebung und kreative Herausforderungen
Hinter dem Projekt steht ein bemerkenswert kompaktes Team, das sich großen Ambitionen widmet. Mit gerade einmal acht Personen arbeitet das unabhängige Studio Bleakmill an dem ambitionierten Titel. In einem emotionalen Statement gaben die Entwickler Einblicke in die anstrengende Endphase der Produktion und erläuterten, warum die zusätzliche Entwicklungszeit für die angestrebte Qualität unerlässlich ist.Es stellt sich heraus, dass die Fertigstellung einer grafisch anspruchsvollen Singleplayer-FPS-Kampagne mit einem achtköpfigen Team verdammt schwer ist. Wir lehnen uns damit mal wieder weit aus dem Fenster. Einerseits ist genau das der Grund, warum das für uns und offensichtlich auch für viele andere so spannend ist. Zu hören, dass sich dieses Spiel für Spieler und Tester manchmal ähnlich anfühlen kann wie die Titel, die uns in unserer Jugend inspiriert haben – wie Half-Life, BioShock und Resident Evil –, ist unglaublich schön und motivierend. Andererseits ist es für unser winziges, über den ganzen Globus verstreutes Team manchmal überwältigend schwierig, alles nahtlos zusammenzufügen, ohne auszubrennen und währenddessen alle Beteiligten jeden Monat fair bezahlen zu können. Das ist eine harte Balance zwischen Leidenschaft und der Realität des Rechnungszahlens, mit der die meisten Kreativen heutzutage konfrontiert sind.
Spielerisch setzt das Team auf immersive Elemente wie Physik-basierte Interaktionen, ein integriertes Crafting-System und ein diegetisches Inventar, wodurch das Gameplay eng mit der Spielwelt verschmilzt. Das Arsenal umfasst fünf verschiedene Waffen, die sich flexibel mit Aufsätzen wie Schalldämpfern oder Spezialangriffen anpassen lassen. Darüber hinaus erwartet die Community ein eigenwilliger Stil, der industriellen Verfall mit wuchtigen mechanischen Strukturen verbindet und in intensiven Feuergefechten gipfelt. Auch audiovisuell will der Shooter mit einer dichten Atmosphäre, dynamischer Musik und vollständiger Sprachausgabe überzeugen. Bis zum Ende des Monats bleibt nun etwas Zeit, um die Vorfreude weiter anzuheizen.


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