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Handgezeichneter Psychohorror: Deperson zeigt sich auf der TGS

Das düstere Adventure stellt dich in Indrija vor schwere Entscheidungen.



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Nach Nominierungen bei den Gamescom Awards 2026 und dem Busan Indie Connect Festival macht das handgezeichnete Psychohorror-Adventure Deperson den nächsten Schritt. Auf der Tokyo Game Show präsentiert sich der ungewöhnliche Genremix aus klassischem Point-and-Click, Rätseln und Plattform-Elementen der Öffentlichkeit. Im Zentrum des Spiels steht das Schicksal des jungen Protagonisten Aaron, der in einer dystopischen Welt ohne Erinnerungen zu sich kommt.

Ein Dystopie-Albtraum voller schwerwiegender Entscheidungen

Das Setting führt dich in die fiktive Nation Indrija – einen Staat, in dem strikter Gehorsam das einzige Mittel zum Überleben ist. Jede Abweichung von der vorgegebenen Norm gilt im System als gefährlicher Fehler. Als Aaron in dieser beklemmenden Realität erwacht, muss er schnell feststellen, dass nicht nur ein autoritäres Regime hinter ihm her ist. Während die Grenzen zwischen der harschen Wirklichkeit und surrealen Alpträumen zunehmend verschwimmen, flieht der Protagonist vor einer noch viel größeren, inneren wie äußeren Bedrohung.

Ein zentrales Element von Deperson ist die Verflechtung der Handlung mit deinen eigenen Entscheidungen. Das Verzweigungssystem der Story beeinflusst nicht nur den Pfad von Aaron selbst, sondern wirkt sich direkt auf das Schicksal der Charaktere in seinem Umfeld aus. Welches der verschiedenen Enden du am Schluss zu Gesicht bekommst, hängt maßgeblich davon ab, wie du in Schlüsselmomenten handelst und wie du die moralischen Gewissenskonflikte der Geschichte löst. Thematisch behandelt der Titel dabei schwere Motive wie Unterdrückung, Traumata, die eigene Identität, Erinnerungsverlust und emotionale Konflikte.
Handgezeichneter Psychohorror: Deperson zeigt sich auf der TGS Screenshot

Klassische Rätsel treffen auf moderne Mechaniken

In Sachen Gameplay kombiniert das Indie-Projekt traditionelle Tugenden klassischer Adventure-Spiele mit dynamischen Bewegungs- und Rätselmechaniken. Neben der Erkundung der detaillierten Spielwelt und dem Lösen von Umwelt-Puzzles kommen auch Geschicklichkeitseinlagen im Stil von Plattformern zum Tragen. Charaktere verfügen dabei über spezifische Fähigkeiten – wie etwa Dash-Manöver –, die gezielt eingesetzt werden müssen, um Hindernisse zu überwinden oder knifflige Rätselpassagen zu meistern. Diese individuellen Talente verleihen den Herausforderungen eine strategische Note.
Handgezeichneter Psychohorror: Deperson zeigt sich auf der TGS Screenshot
Visuell setzt Deperson auf einen handgezeichneten Grafikstil, der die düstere Atmosphäre von Indrija unterstreicht. Unterstützt wird das visuelle Konzept von einem adaptiven Soundtrack, der sich dynamisch an das Geschehen anpasst und das beklemmende Gefühl der Bedrohung verstärken soll. Auch die Entwicklungsgeschichte des Titels ist eng mit der Community verwoben: Die Entwickler binden Rückmeldungen, Theorien und Beiträge der Fangemeinde aktiv in den Prozess ein.

Bereits vor dem Auftritt auf der Tokyo Game Show konnte Deperson internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bei den Gamescom Awards 2026 sicherte sich der Titel einen Platz im Finale der Kategorie "Best Visuals". Zudem gab es auf dem Busan Indie Connect Festival 2026 eine Nominierung in der Kategorie "Excellence in Art". Das Adventure ist bereits mit einer eigenen Produktseite auf Steam vertreten.

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