Taktik-Erfolg, Sport-Action und Rückkehr von Stealth-Legenden
Mit Star Wars Zero Company entführt dich Electronic Arts in die dramatische Endphase der Klonkriege. Statt auf schnelle Action aus der Third-Person-Perspektive zu setzen, steht hier strategische Tiefe im Vordergrund: Du stellst deine eigene Spezialeinheit aus unterschiedlichen Fachkräften zusammen, rüstest sie aus und planst knifflige Einsätze Zug um Zug. Dass der Titel trotz der wenigen Verkaufstage Ende August auf Platz 1 schoss, unterstreicht das große Interesse an rundenbasierter Taktik im bekannten Science-Fiction-Universum.Auch Sportfans sorgten im vergangenen Monat für hohe Absatzzahlen. Auf Platz 7 feiert die Basketball-Simulation NBA 2K27 von 2K ihren Neueinstieg. Das Spiel lässt dich erneut mit den aktuellen Kaderdaten, Mannschaften und Superstars der nordamerikanischen Profiligen NBA und WNBA aufs Parkett treten. Der späte Sommer ist für Sportspiel-Reihen traditionell ein wichtiger Veröffentlichungszeitraum, was sich auch in diesem Jahr wieder deutlich in den deutschen Charts widerspiegelt.
Schließlich gelang auch Konami der Sprung in die Top 20. Mit der Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 sichert sich der japanische Publisher den 20. Rang. Das Paket ist für Fans der Reihe von besonderer Bedeutung, da es Klassiker der Stealth-Geschichte erstmals auf moderne Konsolengenerationen bringt. Enthalten sind unter anderem Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots, das jahrelang nur auf älterer Hardware spielbar war, sowie das ursprünglich für Handhelds entwickelte Metal Gear Solid: Peace Walker.
Hintergrund zur Datenerhebung der game Charts
Die monatlichen Hitlisten des Verbands der deutschen Games-Branche (game) bieten einen umfassenden Überblick über die beliebtesten Titel in Deutschland. Ermittelt werden die Platzierungen auf Basis der Games Sales Data (GSD), einem System der Video Games Europe (VGE). Erfasst werden plattformübergreifend sowohl die Verkäufe auf physischen Datenträgern im Einzelhandel als auch digitale Downloads.Zu den ausgewerteten digitalen Quellen gehören unter anderem der PlayStation Store, der Xbox Store, Steam sowie der Nintendo eShop für Titel von Drittherstellern. Eine Einschränkung gibt es jedoch beim japanischen Konsolenhersteller Nintendo selbst: Digitale Verkäufe von hauseigenen Nintendo-Spielen über den eShop werden nicht an GSD übermittelt und fließen folglich nicht in die Gesamtwertung ein. Dennoch liefern die Daten Monat für Monat ein aussagekräftiges Bild davon, welche Spiele die deutsche Gaming-Community am häufigsten erwirbt.


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