Foto: Régine Cadillac. Mehr zum Thema Transparenz.
Das französische Quartett Could Seed meldet sich mit seinem zweiten Studioalbum zurück. Das neue Werk trägt den Titel „Terminal“ und erscheint am 23. Oktober 2026 über Klonosphere Records im Vertrieb von Season of Mist. Wenn du Gefallen an atmosphärischer Instrumentalmusik findest, die Geschichten ganz ohne Worte erzählt, dürfte dieses Album für dich von großem Interesse sein. Die Formation knüpft an ihr bisheriges Schaffen an und erweitert ihren stilistischen Horizont noch einmal spürbar.
Ein musikalischer Trip zwischen Post-Rock und Psychedelik Der Name „Terminal“ mag im ersten Moment nach einem Abschied klingen, doch inhaltlich widmet sich das Werk vor allem den Erlebnissen, Veränderungen und Emotionen entlang des Weges. Als organisches Fundament dient der Band ein moderner Post-Rock-Sound, der jedoch immer wieder von gewohnten Pfaden abweicht. Die Musiker lassen sich von der cineastischen Erhabenheit klassischer Rockgrößen der 1970er-Jahre wie Pink Floyd inspirieren, bringen jedoch zeitgleich die Wucht und Intensität moderner Szenegrößen ein.
In den Kompositionen treffen psychedelische Klänge, Blues-Elemente und metallische Härte aufeinander. Selbst Einflüsse aus der kongolesischen Soukous-Musik lassen sich in Nuancen entdecken, was dem Album eine besondere und unvorhersehbare Klangfarbe verleiht. Sanfte, nachdenkliche Momente gehen fließend in mitreißende Crescendos und druckvolle Riffs über. Fans von Gruppen wie Elder, Caspian, Russian Circles, Explosions in the Sky oder God Is An Astronaut werden sich in diesen Klangwelten schnell heimisch fühlen, ohne dass Could Seed dabei wie ein bloßes Plagiat ihrer Vorbilder wirken. Die Führung übernimmt stets die Melodie, wodurch die Musik eine erstaunliche emotionale Klarheit gewinnt.
Produktion im Studio de la Fuie und visuelles Konzept Auch bei der technischen Umsetzung vertraute die Band auf bewährte Kräfte und handwerkliches Geschick aus den eigenen Reihen. Die Aufnahmen sowie die Abmischung übernahm Gitarrist Jordan Jupin persönlich im Studio de la Fuie. Das anschließende Mastering erfolgte durch Thibault Chaumont im Deviant Lab, was dem Album ein warmes, tiefgründiges und zugleich klares Soundgewand verleiht. Dadurch kommt das dynamische Zusammenspiel der vier Musiker besonders gut zur Geltung.
Abgerundet wird das Gesamtpaket durch ein stimmiges visuelles Konzept: Das Artwork kreierte die Künstlerin Ana Mady Sun, während die fotografischen Arbeiten von Régine Cadillac stammen.
Mit „Terminal“ liefert das französische Gespann ein weiteres Zeugnis dafür ab, wie vielschichtig und mitreißend rein instrumentale Musik gestaltet sein kann. Ab dem 23. Oktober 2026 kannst du tiefer in die musikalische Reise des Quartetts eintauchen.
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