Gefährlicher Bammel im Bergbau: Wenn Monster mithören
In den meisten Extraction-Titeln dreht sich primär alles darum, was du aus den Gebieten herausholst. Coal Duty verlagert den Schwerpunkt jedoch spürbar darauf, was du hören kannst – und wer dich hört. Der Nahfeld-Sprachchat sorgt dafür, dass Kumpels im Stollen nur dann miteinander kommunizieren können, wenn sie nahe beieinander stehen. Allerdings lauscht auch die Untertage-Schreckenswelt aufmerksam mit. Ob du deinen Gefährten eine Route zurufst, vor einer Bedrohung hinter der nächsten Ecke warnst oder schlicht vor Panik schreist: Jede Lautäußerung schallt exakt gleich weit durch die dunklen Tunnel.Die Kreaturen im Untergrund reagieren auf jedes Geräusch. Einige dieser Geschöpfe sind völlig blind und verlassen sich ausschließlich auf ihr Gehör, während andere extrem schnell angreifen. Wieder andere Wesen haben sich perfekt getarnt und sehen aus wie gewöhnliche Kohlehaufen – bis sie sich plötzlich bewegen. Jede Schicht versetzt deine Crew in eine neu generierte Mine. Je tiefer ihr in das Höhlensystem vordringt, desto ertragreicher wird die Ausbeute. Gleichzeitig nimmt aber auch das Risiko enorm zu, überrascht zu werden.
Das Lagerleben und der Weg in die Freiheit
Die abgebaute Kohle wird beim Staat abgeliefert, der dafür Tickets ausstellt. Diese Quittungen stellen die einzige Währung dar, die in der eisigen Welt offiziell anerkannt wird. Allerdings bleibt alles, was deine Gruppe nicht meldet, unter euch und der Dunkelheit. Zwischen den einzelnen Einsätzen kehrt ihr in eine beständige Basis zurück. Dieser Hub bietet Unterkünfte, eine Werkstatt sowie eine Taverne zur Erholung. Im Verborgenen agiert zudem ein Schmuggler in einem Sperrgebiet, das vom Staat offiziell gar nicht existiert. In dieser Zuflucht schmiedet ihr auch Pläne für den Ausbruch, denn es gibt mehr als nur einen Weg, dem System zu entkommen.
Inhalte der kostenlosen Demo und Ausblick
Entwickelt wird der Titel von Corecrew Games, einem fünfköpfigen Indie-Studio aus Istanbul, das aus ehemaligen Arbeitskollegen besteht. Als Publisher steht ihnen indie.io zur Seite. Wer das Erstlingswerk des Studios ausprobieren möchte, muss nicht mehr lange warten: Am 8. Oktober erscheint eine kostenlose Demo auf Steam, die auch im Rahmen des Steam Next Fest vom 19. bis 26. Oktober spielbar sein wird.Die Testversion bietet einen realistischen Einblick in den Spielablauf. Sie umfasst insgesamt sechs Abstiegsmöglichkeiten auf der mittleren Mienenstufe, was für das Absolvieren von zwei Quoten reicht. Zudem erhältst du Zugriff auf den Hub-Bereich und eine erste Auswahl an Monstern. Umfangreichere Inhalte wie die leichten und schweren Mienenstufen, die komplette Liste an Bedrohungen, die Ausbruchsmechanik sowie die verschiedenen Enden der Geschichte sind dem späteren Early Access vorbehalten.


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!