Dynamische Systeme, die sich zur Wehr setzen
In Blackdoor schlüpfst du in die Rolle eines Hackers, der ausschließlich über eine echte Kommandozeile agiert. Statt vereinfachter Minispiele oder visueller Rätsel schreibst du eigene Skripte in einer an Python angelehnten Programmiersprache, um Netzwerke zu scannen, Passwörter zu knacken und Daten zu entwenden. Mit dem Persistence-Update verändert sich die Dynamik dieser Einbrüche grundlegend: Server agieren nun aktiv im Hintergrund.Wenn du bei einem Angriff unvorsichtig vorgehst, reagiert das Zielsystem sofort noch während deiner bestehenden Verbindung. Admins rotieren geknackte Benutzerkonten oder schließen genutzte Ports. Zudem können platzierte Skripte im Hintergrund weiterarbeiten, selbst wenn du die Verbindung bereits getrennt hast oder dich auf einem ganz anderen Server befindest. Treibst du es bei bestimmten Systemen zu weit, erhöhen die Betreiber die Sicherheitsstufen oder schalten aggressivere Stellen ein.
Ich liebe es, Hacking-Spiele zu spielen, und die Entwicklung von Blackdoor war meine Chance, einen Beitrag zu diesem Genre zu leisten und es weiterzubringen. Das Scripting war meine erste Idee dazu. Persistence ist die zweite: Server führen im Hintergrund weiterhin Aktionen aus, während du Skripte schreibst oder an anderer Stelle hackst, und deine Skripte können über mehrere Systeme hinweg gleichzeitig arbeiten. Dadurch fühlt sich Blackdoor weniger wie eine Sammlung statischer Hacking-Rätsel an, sondern wie etwas, das tatsächlich auf dich und deine Handlungen reagiert.
Vom langsamen Portscanner zum eigenen Werkzeug
Das Grundprinzip von Blackdoor unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Genrevertretern. Du startest deine Hacking-Karriere mit vier während der Arbeit bereitgestellten, jedoch extrem uneffizienten Standard-Skripten. Der mitgelieferte Portscanner überprüft beispielsweise stur alle 65.535 Ports, was immens viel Zeit kostet, während der brute-force-basierte Passwort-Knacker sofort das verbaute Sicherheitssystem alarmiert. Seine eigene Effizienz zu steigern bedeutet daher, die Werkzeuge selbst umzuschreiben – etwa indem du gängige Ports priorisierst oder Administrator-Hinweise direkt aus dem Dateisystem ausliest.Aufträge erhältst du über einen fiktiven IRC-Kanal namens #blackdoor von einem anonymen Kontakt mit dem Pseudonym second_hand. Neben der Story-Kampagne rund um Konzernverschwörungen bietet das Spiel eine Anbindung an den Steam Workshop für eigene Skripte und Kampagnen sowie einen Chat-Kanal (#lounge), in dem sich Spieler untereinander austauschen können.
Blackdoor ist zum Preis von 13,49 Euro auf Steam erhältlich. Wer das Spiel vor dem Kauf ausprobieren möchte, findet dort auch eine kostenlose Demoversion. Zudem bietet die offizielle Website blackdoor.tools ein interaktives Terminal direkt im Browser, das nach denselben Regeln wie das Hauptspiel funktioniert.


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