Das Schwesternduo CocoRosie meldet sich mit neuen Einblicken in ihr kommendes Album „Little Death Wishes“ zurück, das am 28. März 2025 über Joyful Noise erscheinen soll. Mit der dritten Single „Yesterday“ liefern Bianca und Sierra Casady einen Track ab, der musikalische Naivität mit harschen Texten verknüpft. Die Casadys beschreiben das Stück treffend:
Yesterday ist eine nostalgische Sonnenschein-Szene der kruden Realität zerbrochener Familien. Wir hören es als Hinterhof-BBQ-Musik, die jedem unpassenden Familienmitglied einen Platz am Tisch zuweist.
Experimenteller Punk und filmische Klangwelten
Für härtere Töne sorgen Tropical F*ck Storm. Das Punk-Quartett aus Melbourne ist neuerlich bei Fire Records unter Vertrag und kündigt mit „Goon Show“ einen Vorgeschmack auf ein neues Album an, das nach der überstandenen Krebserkrankung von Fiona Kitschin entsteht. Der Track verbindet den heiseren Bariton von Gareth Liddiard mit einem dystopischen Post-Grunge-Fiebertraum, der in ein kontrolliertes Chaos mündet.Wenn du es eher ruhig magst, lohnt sich ein Blick auf die Ambient-Veröffentlichungen des Monats. Walt McClements, bekannt durch Kooperationen mit Projekten wie Weyes Blood oder Mary Lattimore, veröffentlicht am 4. April 2025 sein Solowerk „On a Painted Ocean“ auf Western Vinyl. Seine für Akkordeon und Pfeifenorgel geschriebenen Stücke schöpfen Inspiration aus Samuel Taylor Coleridges Epos „The Rime Of The Ancient Mariner“. Ebenfalls neu bei Western Vinyl ist der niederländische Musiker Rindert Lammers, dessen berührendes Debüt „Thank You Kirin Kiki“ am 18. April 2025 erscheint. Lammers verarbeitet darin persönliche Schicksalsschläge und Einflüsse des japanischen Kinos zu dichten Ambient-Jazz-Klängen, bei denen auch Joseph Shabason am Saxophon zu hören ist.
Abgerundet wird die Vorschau durch die Post-Punk-Veteranen The Nightingales. Die Band um Frontmann Robert Lloyd präsentiert mit „Same Old Riff“ einen weiteren Song von ihrer kommenden LP „The Awful Truth“, die am 4. April 2025 bei Fire Records erscheint. Inspiriert von den nationalen Unruhen in Großbritannien und den musikalischen Wurzeln von David Bowie, liefert die Formation einen bissigen Kommentar zur aktuellen politischen Lage. Zahlreiche Live-Termine im gesamten deutschsprachigen Raum runden den Monat ab und bieten Gelegenheit, die Acts auch auf der Live-Bühne zu erleben.


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!