Albertine Sarges verarbeitet Verlust auf „Girl Missing“
Albertine Sarges meldet sich mit ihrem zweiten Studioalbum „Girl Missing“ zurück, das am 21. Februar 2025 über das Label Moshi Moshi Records erscheint. Nach dem großen Erfolg ihres Debüts „The Sticky Fingers“ und der EP „Family of Things“ widmet sich die Multiinstrumentalistin und Produzentin diesmal einem emotionalen Einschnitt. Die Arbeit am Album begann mit einem schmerzhaften Verlust, als eine enge Freundin kommentarlos den Kontakt abbrach. Um das Erlebte zu verarbeiten, zog sich Sarges in die Betonlandschaft von Berlin-Marzahn und in ein Küstenstudio im britischen Margate zurück. Dort entstand ein warmes, kohärentes Klangbild aus trockenen Basslines und luftigen Flöten- und Stimmenloops. Kritiker Jens Balzer fasste ihren vielseitigen Ansatz prägnant zusammen:Eklektisch, aber niemals epigonal.
Saya Gray und Olicía: Neue Akzente im Pop- und Jazz-Bereich
Ebenfalls ab heute erhältlich ist das mit Spannung erwartete Album „SAYA“ der kanadisch-japanischen Künstlerin Saya Gray über Dirty Hit. Obwohl sie die Musikszene bereits mit drei EPs wie „19 MASTERS“ und „QWERTY“ nachhaltig geprägt hat, markiert dieses Werk ihr erstes vollständiges Album. Entstanden ist die Musik nach einer persönlichen Krise und einem anschließenden Roadtrip quer durch Japan, auf dem sie sich von der Weite klassischer Rock- und Folk-Alben inspirieren ließ. Ihre detailverliebten Kompositionen, die traditionelle Einflüsse mit modernen Club- und Indie-Elementen verknüpfen, brachten ihr bereits weltweite Aufmerksamkeit ein. Im April 2025 stellt sie das Album im Rahmen von Konzerten in Berlin und Hamburg vor.Komplettiert wird das Veröffentlichungstrio durch das Duo Olicía. Die Sängerinnen und Multiinstrumentalistinnen Fama M’Boup und Anna-Lucia Rupp präsentieren ihre EP „Olicía – live at robotron Kantine“, die als organische Ergänzung zu ihrem aktuellen Album „Out of the Blue“ fungiert. Die Live-Aufnahmen demonstrieren eindrücklich, wie das Duo mithilfe von zwei synchronisierten Loopstations und diversen Instrumenten völlig eigenständige Klangwelten erschafft, die gänzlich ohne Backing Tracks auskommen und Raum für Improvisation lassen. Neben den musikalischen Veröffentlichungen planen die Künstlerinnen im April 2025 eine gleichnamige Ausstellung in der Dresdner robotron Kantine in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Dresden, die Einblicke in den kreativen Entstehungsprozess gewährt. Auch eine Konzertreise führt Olicía im März durch zahlreiche deutsche Städte, um ihre avantgardistischen Soul- und Folk-Momente live auf die Bühne zu bringen.


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