Rasche Entwicklung und Produktion in Manchester
Hinter der Band steht eine bemerkenswert kurze Entwicklungsphase. Erst im Juni 2025 schlossen sich die Musiker zusammen, um ein gemeinsames Projekt ins Leben zu rufen. Anstatt viel Zeit verstreichen zu lassen, ging es bereits sieben Monate nach der Gründung in das renommierte No Studio im englischen Manchester. Dort erarbeiteten Veil Piercer gemeinsam mit dem Produzenten Joe Clayton das Material für ihr Erstlingswerk. Clayton zeichnete dabei nicht nur für die reinen Aufnahmen verantwortlich, sondern übernahm im Anschluss auch den Mix und das Mastering der fünf Songs, um dem Sound das passende Klanggewand zu verleihen.Musikalisch schlägt die Band eine düstere und tonnenschwere Richtung ein. Die Fünf-Song-EP bewegt sich im Bereich des Death Metal und Groove Metal, konzentriert sich jedoch gezielt auf die schleppenderen, massiveren und extremen Facetten des Genres. Anstelle von reinem Hochgeschwindigkeits-Gehämmer setzen Veil Piercer auf wuchtige Slam-Elemente, ein tiefes Riff-Fundament und eingängige Rhythmen mit hoher Durchschlagskraft. Die Produktion stellt das Gewicht der Instrumente und die unmittelbare Wirkung der Kompositionen in den Mittelpunkt. Wer nach stilistischen Orientierungspunkten sucht, dürfte Einflüsse aus dem Umfeld von Gruppen wie Cannibal Corpse, The Abominable Iron Sloth oder Meshuggah wiedererkennen.
Erfahrene Musiker aus dem Metal-Underground
Obwohl Veil Piercer als Band noch sehr neu ist, verfügen die beteiligten Mitglieder bereits über reichlich Erfahrung in der extremen Musikszene. Die Line-up-Historie der Beteiligten verweist auf frühere oder parallele Aktivitäten bei Formationen wie Lifeswallower, Enochian Theory sowie Cult of the Skull. Diese musikalische Vorerfahrung spiegelt sich auch in der Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe wider.Den Posten des Hauptsängers bekleidet Liam Drewe, während Matthew Sharp die Gitarre bedient und zusätzliche Gesangsparts beisteuert. Für das tieftönende Fundament zeigt sich Craig Millington am Bass verantwortlich. Das Schlagzeug bedient Benedict Harris-Hayes, der sich darüber hinaus für das Sound Design und weitere Vokalelemente zuständig zeigt.
Tracklist
- Plague
- Death Rattle
- Void
- Reign Of The Fallen
- When We Die


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