Ein historischer Zufluchtsort für handgemachte Musik
Fündig wurden Hyldr schließlich an einem sehr ungewöhnlichen Ort, den man im musikalischen Kontext eher selten antrifft und der fernab des gewohnten Tournee-Alltags liegt. Für die Neuaufnahme und Verfilmung ihres Songs "Tattered Lanterns" zog es die Künstler in das Naturhistorische Museum im belgischen Tournai. Mit seiner traditionsreichen, zeitlosen Atmosphäre und den zahlreichen stillen Relikten bot das Museum genau den richtigen, fast schon musealen Rahmen, um den akustischen Sound in einem authentischen Umfeld einzufangen. Die historischen Räumlichkeiten bilden dabei einen reizvollen und zugleich atmosphärischen Kontrast zur intimen Darbietung der Band, die hier gänzlich ohne großen technischen Pomp auskommt.In einem offiziellen Statement ging die Band näher auf diese außergewöhnliche Ortswahl ein und betonte die tiefe Verbindung zwischen dem physischen Raum und der musikalischen Intention hinter dem Projekt:
Wir haben nach einem Ort gesucht, der den organischen und rohen Geist des Arrangements widerspiegelt. Das Naturhistorische Museum von Tournai ist mit seiner zeitlosen Atmosphäre und seinen stillen Relikten zu einem perfekten Zufluchtsort geworden.
Dass dieses ungewöhnliche Vorhaben auf diese Weise realisiert werden konnte, ist nicht zuletzt auch der Offenheit der betroffenen Kultureinrichtung zu verdanken. Hyldr nutzten die Gelegenheit im Zuge der Veröffentlichung ausdrücklich, um ihre Anerkennung für die Unterstützung auszudrücken, und erklärten dazu:
Wir sind dem Museum sehr dankbar, dass es uns in seinen Hallen willkommen geheissen hat.


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