Eine Welt aus Sand, Qual und Technikwahn
Saraksh vertonen seit mehreren Jahren eine düstere Endzeit-Saga. Der Name der Band steht zugleich für einen lebensfeindlichen, erstarrten Planeten, auf dem ein anonymer Wanderer um sein Überleben kämpft. Gitarrist, Sänger und Produzent Severin Mäker erklärt die faszinierende Hintergrundgeschichte der fiktiven Welt wie folgt:Saraksh ist ein toter Planet. Düster, trostlos. Seine Oberfläche verwehrt jegliches Leben, vertreibt jedes Geschöpf und begräbt alles unter nichts als verbrannter Kruste, Sand, Qual und Entrüstung. In dieser vollkommen unwirtlichen Einöde erlebt ein Wanderer ein weiteres Kapitel seines Überlebenskampfes. Das wurde von Saraksh erneut vertont und mit dem kommenden Album 'Abiram' für die Nachwelt festgehalten. Jetzt könnt ihr die ersten Eindrücke dieser gewaltigen Geschichte hören.
'Forlorn' erzählt davon, wie der Wanderer tief in die Ruinen unter dem Sand hinabsteigt – Ruinen, die von Krieg, fanatischer Technologieverehrung und dem Verlust jeglicher Menschlichkeit zeugen. 'Forlorn' ist wohl der bislang brutalste und technischste Song von Saraksh. Sich ständig verändernde Rhythmen treffen auf schnelle Blastbeats und vertrackte Riffs, bleiben aber dennoch eingängig und groovig. Das alles eskaliert schließlich in einer brutalen Konfrontation für unseren Wanderer.
Vom Moloch nach Abiram: Musikalische Evolution
Das Bandprojekt wurde 2018 von Severin Mäker ins Leben gerufen und ist seither stetig gewachsen. Neben Mäker, der neben Gesang und Gitarre auch Keyboards, Programmierung und die gesamte Produktion übernimmt, gehören mittlerweile Gitarrist Christian Busch und Schlagzeuger Max Hönig zur festen Besetzung. Bislang blickt die Formation auf drei Veröffentlichungen zurück. Insbesondere die EP „Moloch: refactored“ aus dem Jahr 2023 markierte einen entscheidenden Schritt hin zu einem noch stärker konzeptorientierten Ansatz.Musikalisch bewegt sich das Trio im Spannungsfeld zwischen wuchtigem Sludge Metal, Post-Metal und extremen Klängen. Zu den Einflüssen der Band zählen namhafte Größen der Szene wie Converge, Ulcerate, Totem Skin und Omega Massif. Saraksh verbinden tonnenschwere, groovige Riffs mit chaotischen Eruptionen, verstörenden Gesangspassagen und spürbar atmosphärischen Synthesizer-Flächen.
Inhaltlich knüpft das neue Werk „Abiram“ direkt an das Finale des Titelsongs der vorherigen Veröffentlichung an. Damals verließ der Protagonist die brennende Kulisse von „Moloch“ voller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wie seine Reise in der tiefen Ödnis weitergeht, enthüllt das acht Songs umfassende Album im Spätherbst.
Tracklist
- Scavenger
- Confinement: Carving Me
- Confinement: Circles
- Confinement: Bottom Deep
- They Come At Night
- Forlorn
- Mire
- Designation


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