Musik

I, Voidhanger Records kündigt drei neue Extreme-Metal-Alben an

Neues von Architect of Seth, Malignant Spirit und Polderhaat im November.



I, Voidhanger Records kündigt drei neue Extreme-Metal-Alben an Bild I, Voidhanger Records kündigt drei neue Extreme-Metal-Alben an Screenshot I, Voidhanger Records kündigt drei neue Extreme-Metal-Alben an Foto

Das Independent-Label I, Voidhanger Records schließt das Jahr 2026 mit drei Veröffentlichungen aus dem extremen Metal-Bereich ab. Am 6. November 2026 erscheinen zeitgleich das zweite Album der französischen Progressive-Tech-Death-Thrash-Formation Architect of Seth sowie die Debütwerke des US-amerikanischen Projekts Malignant Spirit und des niederländischen Black-Metal-Duos Polderhaat.

Architect of Seth: Rückkehr nach langer Pause

Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen des Projekts meldet sich Multiinstrumentalist und Sänger Pyromancer mit Architect of Seth zurück. Nach dem Debütalbum "The Persistence Of Scars" im Jahr 2013 führten Besetzungsprobleme zu einer jahrelangen Unterbrechung. Pyromancer half in dieser Zeit als Session-Schlagzeuger bei verschiedenen Bands aus und arbeitete im Hintergrund unermüdlich an neuem Material. Das Ergebnis dieser langen Entstehungsphase ist das zweite Album "Solitude Solaire".

Inhaltlich verarbeitet Pyromancer darin eine persönliche und bewegte Lebensphase:
Das Album beschäftigt sich hauptsächlich mit den Höhen und Tiefen eines fünfzehn Jahre währenden Kapitels meines Lebens. Ungeheilte Wunden, Verlassenwerden und Scheinheiligkeit, Verrat, der meinen Weg geprägt hat, sepiafarbene Erinnerungen an die Gegangenen... Es ist der wahrhaftige Bericht einer Existenz, die von inneren Dämonen heimgesucht wird, trotz der instinktiven Weigerung, im Dunkeln zu versinken. Jeder Track ist ein eingesteckter oder ausgeteilter Schlag, denn genau so war mein Leben.
Pyromancer
Musikalisch verbindet "Solitude Solaire" Einflüsse des Death und Thrash Metal der 1990er-Jahre – inspiriert von Vorbildern wie Death, Coroner, Nile oder Morbid Angel – mit Elementen aus Progressive Metal, Black Metal, Dark Doom und deutschem Speed Metal. Neben Pyromancer, der sämtliche Instrumente und den Gesang übernahm, wirken auch Gastmusiker mit: Clément Bourmaud steuert ein Gitarrensolo im Stück "Paradis Sans Vie" bei, Roselys ist mit weiblichem Gesang zu hören und Ruptur ergänzt zusätzliche Screams. Der Tonträger erscheint auf LP, CD und digital.

Malignant Spirit: Anarchischer Horror aus den USA

Ein weiteres Debüt liefert das US-Kollektiv Malignant Spirit mit dem Werk "A Serpent to Devour, A Servant to Abhor". Hinter der Band stehen Musiker aus den Reihen von Venomous Echoes, Sleep Paralyses und Veilburner, die hier unter dem Namen "Wardens of the Triarchy" auftreten. Das Projekt verfolgt einen stark theatralischen Ansatz und teilt sich in drei Rollen auf: "The Obituist" übernimmt die Rolle des Chronisten, der das Ende der Dinge dokumentiert. "Ossiculum" fungiert als Architekt ("Coagula"), der aus den Überresten Neues baut, während "Oxydyz'r" ("Solve") für die Prozesse der Zersetzung zuständig ist.

Klanglich entzieht sich das Album üblichen Genre-Kategorien und versteht sich als düstere Soundkulisse. Das Zusammenspiel aus verfremdeten Arrangements, unkonventionellen Rhythmen und plötzlichen Wendungen erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. "A Serpent to Devour, A Servant to Abhor" erscheint auf CD und digital.

Polderhaat: Mittelalterlicher Elend-Black-Metal

Aus Amsterdam stammt das Duo Polderhaat, das mit "Klaagliederen" sein erstes Album vorlegt. Der Name des Projekts verbindet das Wort "Haat" (Hass) mit dem niederländischen Begriff "Polder", der künstlich dem Meer abgerungenes Land bezeichnet. Die Band greift in ihren Texten das harsche Leben im niederländischen Mittelalter auf und beleuchtet Themen wie religiösen Fanatismus, schwere Arbeit und gesellschaftliche Unterdrückung.

Musikalisch bietet das Duo aus Dion Linssen und Vincent Schmeits rohen, hypnotischen Black Metal mit melancholischer Note. Ergänzt wird die Musik durch ungewöhnliche Instrumente wie die Posaune von Gastmusiker Niek Bollemeijer sowie Streicher und liturgische Gesänge. Am Ende des Stücks "Ellende" kommt beispielsweise ein "Kyrie Eleison" zum Einsatz. "Klaagliederen" wird ebenfalls auf CD und in digitaler Form veröffentlicht.

Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!



Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zur Transparenz.

Dies wird dich interessieren...
I, Voidhanger Records bringt im Oktober drei neue Alben heraus

Black, Death und Thrash Metal: Das erwartet dich am 9. Oktober 2026.



I, Voidhanger Records: Vier neue Alben zwischen Avantgarde und Okkultismus

Das Label kündigt Werke von Neptunian Maximalism, Saprovore und mehr an.



Werbefläche buchen
Werbefläche buchen
Captain
Letzte Updates an Spielemagazin.de von Captain am 18.09.2026 07:37
Bijou
Tag der Videospiele: Welche Games prägten dich? von Bijou am 12.09.2026 08:51
Anonymous
Tag der Videospiele: Welche Games prägten dich? von Anonymous am 12.09.2026 08:51
Captain
Sharkoon SGH40W von Captain am 09.09.2026 17:34
Anonymous
Sharkoon SGH40W von Anonymous am 09.09.2026 17:34
Redakteur werden bei Spielemagazin.de
Wir suchen Verstärkung für unsere Redaktion.

DU LIEBST SPIELE, FILME, MUSIK ODER BÜCHER? MACH MIT!

Veröffentliche Tests und News, führe Interviews oder werde Teil unseres Podcast-Teams.

Redakteur werden

Werbefläche buchen