Romantik trifft auf düsteren Gothic Metal
Bei „Dead Loves“ handelt es sich um eines der ruhigsten und zugleich emotionalsten Stücke, die das Quartett bisher veröffentlicht hat. Der Song kombiniert eine ausgeprägte Gothic-Atmosphäre mit dezenten Retro-Elementen und dem gewohnten modernen Sounddesign der Band. Inhaltlich beschäftigt sich die Nummer mit dem Fortbestehen von Emotionen und Bindungen nach dem Ende einer Beziehung. Anstatt Liebe als etwas zu beschreiben, das schlicht vergeht, nähert sich der Text dem Thema aus einer philosophischen Perspektive: Liebe wird als unzerstörbare Energie verstanden, die auch nach einer Trennung in Form von Erinnerungen weiterwirkt. Frontfrau Christianna beschreibt die Intention hinter dem Stück folgendermaßen:„Dead Loves“ ist wahrscheinlich der romantischste Song, den Elysion je geschrieben haben. Er hat eine halb nostalgische, halb moderne Gothic-Atmosphäre und ist einer der ganz wenigen echten Liebeslieder auf „Identity“. Man muss gar nicht viel erklären: Wenn Liebe eine Form von Energie ist, kann sie nicht zerstört werden. Wo geht sie also wirklich hin?
20 Jahre Bandgeschichte, Produktion und Gastbeiträge
Das Anstehen des Albums „Identity“ fällt zusammen mit dem 20-jährigen Jubiläum der Bandgründung. Damit dient das neue Werk den Musiker:innen nicht nur als künstlerische Standortbestimmung, sondern auch als Tribut an die Fans, die die Gruppe über zwei Jahrzehnte hinweg begleitet haben. Auch wenn es sich bei „Identity“ nicht um ein klassisches Konzeptalbum handelt, verbinden die elf enthaltenen Stücke eine gemeinsame Atmosphäre. In den Songtexten setzt sich die Band mit Themen wie persönlicher Identität, Widerstandskraft, inneren Konflikten, Zusammenhalt und Hoffnung in einer zunehmend zersplitterten Welt auseinander.Produktionstechnisch erweiterst du bei diesem Album dein Verständnis für die Weiterentwicklung des typischen Band-Sounds. Für die Aufnahmen zeichnete Fotis Benardo gemeinsam mit Elysion im Devasoundz Studio verantwortlich. Benardo übernahm darüber hinaus auch den Mix, während Nasos Nomikos bei VU Productions für das Mastering zuständig war. Die optische Gestaltung des Albumcovers stammt aus der Feder von Dimitris Tzortzis.
Auch personell gibt es spannende Details: Das feste Bandgefüge um Sängerin Christianna, die beiden Gitarristen Johnny Zero und Nid sowie Schlagzeuger J-Kon erhält auf der neuen Platte Unterstützung von prominenten Gästen der griechischen Metal-Szene. Sakis Tolis, Frontmann und Ikone der Band Rotting Christ, steuert Gastvocals zum Track „Harvest“ bei. Zudem wirkt Konstantinos Togas (bekannt von Nightrage und Herta) am Stück „The Last Ride“ mit.
Tracklist
- Do Or Die
- Guardian Angel
- Dead Loves
- The Last Ride
- Declaration Of Darkness
- Phoenix
- Gravity
- Harvest
- Moment In Time
- Broken
- Nighttime Whispers


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