Sundance-Erfolg und namhafte Produzenten im Hintergrund
Hinter dem Projekt steht eine beachtliche kreative Leistung. Sorry, Baby ist das Spielfilmdebüt von Eva Victor, die bei diesem Werk eine Dreifachrolle einnimmt: Sie schrieb das Drehbuch, führte Regie und schlüpft gleichzeitig in die Hauptrolle der Agnes. Schon vor dem regulären Kinostart konnte das Werk internationale Fachkreise überzeugen. Bei seiner gefeierten Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival 2025 wurde der Film von Kritikern hoch gelobt und mit dem renommierten Waldo Salt Screenwriting Award ausgezeichnet. Seither gilt er in der Branche als einer der originellsten und berührendsten Independent-Filme des aktuellen Kinojahres.Das Fundament für diese Produktion bildet zudem ein starkes Team hinter den Kulissen. Beteiligt ist das bekannte Studio A24, während Branchengrößen wie Barry Jenkins, Adele Romanski und Mark Ceryak als Produzenten fungieren. Das Trio hat in der Vergangenheit bereits mit gefeierten Arthouse-Erfolgen wie Moonlight und Aftersun ihr feines Gespür für tiefgründige Stoffe unter Beweis gestellt. Neben Eva Victor gehören unter anderem Naomi Ackie und Louis Cancelmi zum festen Ensemble des Films, das die emotionalen Facetten der Geschichte trägt.
Fünf Kapitel über den Weg zurück zu sich selbst
Die Handlung von Sorry, Baby widmet sich einer universellen und zugleich tiefpersönlichen Thematik. Im Mittelpunkt steht Agnes, eine junge Literaturprofessorin aus Neuengland, deren geordnetes Leben nach einem traumatischen Erlebnis komplett aus den Fugen gerät. Während das unmittelbare Umfeld dazu neigt, schnell wieder zur Tagesordnung überzugehen, bleibt Agnes in ihrem Schmerz gefangen und kämpft mit dem lähmenden Gefühl, im eigenen Alltag festzustecken.Um diesen schmerzhaften, aber letztlich hoffnungsvollen Prozess abzubilden, wählt der Film eine besondere Struktur. Erzählt wird die Geschichte in insgesamt fünf Kapiteln, die sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken. Dabei begleitet das Publikum Agnes auf ihrem langen und steilen Weg zurück zu sich selbst. Der Film verzichtet dabei auf platte Effektheischerei und setzt stattdessen auf eine Mischung aus scharfem Humor und der unerschütterlichen Kraft echter Freundschaft. Es ist vor allem die bedingungslose Unterstützung durch ihre beste Freundin, die Agnes immer wieder Halt gibt.
Mit diesem Ansatz etabliert sich Sorry, Baby als tröstliches und vielschichtiges Werk, das sich konsequent den leisen Momenten widmet und fernab konventioneller Hollywood-Dramaturgie neue erzählerische Wege beschreitet. Wer sich auf das atmosphärische Porträt einlässt, darf sich im kommenden Dezember auf ein emotional nachwirkendes Kinoerlebnis freuen.


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