Keine Chance für Einzelkämpfer
Die Anima sind böswillige Wesenheiten, die die digitale Welt von Soulbound: Online beherrschen und versuchen, die Grenze zur realen Welt hinter dem Bildschirm zu durchbrechen. Um Spectra aufzuhalten, musst du dich mit sieben weiteren Mitstreitern zusammenschließen. Der Raid ist rein auf Teamwork ausgelegt: Einzelne Spieler haben keine Chance, die Mechaniken alleine zu bewältigen. Stattdessen setzt der Kampf auf eine klare Rollenverteilung aus Tanks, Heilern und Schadensverteilern (DPS). Zudem fordert der Modus manuelles Auslösen von Fähigkeiten ab, wodurch das richtige Timing und nicht allein die Ausrüstung über Erfolg oder Niederlage entscheidet.Zugang zum Schlachtzug erhältst du über spezielle Raid-Schlüssel, die in früheren Dungeons erbeutet werden können. Sobald das Team den Raum betritt, läuft eine Uhr von 15 Minuten ab. Innerhalb dieser Zeitspanne kann die Gruppe beliebig viele Versuche starten. Sollte der Timer ablaufen, während sich Spectra bereits in ihrer letzten Gesundheitsphase befindet, darf der Versuch dennoch zu Ende gespielt werden. Der Kampf selbst gliedert sich in verschiedene Phasen, die sich an den Lebenspunkten des Bosses in 20-Prozent-Schritten orientieren.
Zwei Schwierigkeitsgrade und überarbeitete Belohnungen
Vor dem Betreten der Instanz wählt die Gruppe zwischen zwei Türen: dem normalen und dem schweren Modus. Im normalen Modus markiert die Nekromantin lediglich zwei Spieler mit sogenannten Seelenbolzen, was die Bewältigung auch ohne direkte Sprachkommunikation ermöglicht. Der schwere Modus markiert hingegen alle Gruppenmitglieder, läuft spürbar schneller ab und setzt eine präzise Absprache im Team voraus.Als Belohnung für siegreiche Raids stehen rund 65 Ausrüstungsgegenstände bereit, verteilt auf 13 Grunditems mit jeweils fünf Varianten. Wer den schweren Modus meistert, hat zudem die Chance auf einen exklusiven legendären Umhang. Darüber hinaus führen die Entwickler horizontale Fähigkeits-Relikte ein und haben 16 bestehende legendäre Gegenstände sowie Sets – darunter Bekannte Namen wie Oathmourne, Ruinchain oder das Amulett von Spectra – komplett überarbeitet und mit neuen Effekten versehen.
Umfangreiche Optimierungen im Hintergrund
Der Release des Schlachtzugs bildet den vorläufigen Höhepunkt einer intensiven Überarbeitungsphase. Seit dem Start des Early Access am 21. Juli 2026 hat Spiderware zusammen mit der Discord-Community insgesamt acht wöchentliche Patches sowie mehrere Hotfixes veröffentlicht, die mehr als 330 Änderungen ins Spiel brachten. Neben Anpassungen an Quests, Inventar, Handwerk und Balance standen vor allem technische Verbesserungen im Fokus.So wurden das Laden der Sprites grundlegend überarbeitet, ein dauerhafter Cache auf der Festplatte eingerichtet und große Welt-Updates in kleinere Datenpakete aufgeteilt. Dadurch gehören Bildrateneinbrüche in belebten Arealen der Vergangenheit an, und andere Mitspieler sowie Quest-NPCs erscheinen nun innerhalb einer Sekunde. Zusätzlich sorgen V-Sync-Anpassungen für flüssigere Kamera- und Reittierbewegungen.


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