Zwischen alter Härte und neuen Experimenten
Die kommende EP umfasst insgesamt vier Stücke, bei denen es sich zum Großteil um überarbeitete Kompositionen handelt. Drei der Songs wurden ursprünglich zwischen 2005 und 2012 geschrieben und nun komplett neu gedacht. Dazu gesellt sich ein neueres Stück namens „Emergence“, dessen frühe Demos bis ins Jahr 2017 zurückreichen. Musikalisch wagt das Projekt den Schritt auf experimentelleres Terrain, ohne dabei die ureigenen Alternative-Metal-Wurzeln komplett hinter sich zu lassen. Stattdessen setzt die Band auf eine Mischung aus düsteren Atmosphären, dynamischen Tempowechseln und überraschenden instrumentalen Akzenten, wie etwa dem Einsatz von Gast-Saxofonist Tommi Palomäki.Der Entstehungsprozess der EP begann unmittelbar nach den Arbeiten am vorherigen Werk „Consequences of Disbelief“, das 2024 über das Label Wormholedeath erschienen ist. Hinter den Kulissen zieht Antti-Pekka nach wie vor die Fäden und zeichnet für den Großteil der Instrumentierung sowie die Produktion verantwortlich. Unterstützung erhält er dabei von Schlagzeuger Mikko Kuhno, der das rhythmische Fundament liefert, sowie von Bassist Tuukka Mauranen. Mauranen, der bereits in der Vergangenheit eng mit dem Projekt zusammengearbeitet hatte, kehrt für diese Veröffentlichung zurück und sorgt für den nötigen Druck im tiefen Frequenzbereich.
Ein Blick in die Songstruktur
Die verschiedenen Stücke auf der Platte decken eine breite klangliche Palette ab, die zeigt, wie vielseitig sich der Sound im Laufe der Jahre entwickelt hat. Während der Opener „Herstory“ und das instrumentale „Demise 2“ dicht an den traditionellen Wurzeln des Alternative Metal bleiben, schlägt das Material an anderer Stelle härtere oder ruhigere Töne an. So bringt beispielsweise „Join the Fray“ aggressive Fry-Vocals ein, die dem Song eine ungemein direkte Energie verleihen. Am anderen Ende des Spektrums steht das abschließende „Emergence“, das mit getragenen, fast schon unheimlichen Dynamiken arbeitet und damit völlig neue Facetten im bisherigen Katalog der Band aufschlägt. Wenn du dich auf dieses Klangbild einlässt, wirst du schnell merken, wie viel Detailarbeit in den Arrangements steckt.Tracklist
- Herstory
- Join The Fray
- Demise 2
- Emergence


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