DIY-Ästhetik und musikalische Wurzeln
Hinter dem kreativen Projekt HighSchool stehen die Musiker Rory Trobbiani und Luke Scott. Bei ihren Live-Auftritten erhalten die beiden Unterstützung von Lilli Trobbiani und Lucy Lamb. Seit ihrer offiziellen Gründung im Jahr 2021 – damals sorgte die Band mit ihrer gefeierten EP *Forever At Last* und Songs wie „New York, Paris and London“ sowie „Frosting“ für Aufsehen – hat das Duo seinen Sound kontinuierlich weiterentwickelt. Auch mit der im Jahr 2024 nachgelegten EP *Accelerator* bewiesen sie ihr feines Gespür für eine eigenwillige Mixtur aus reduziertem Shoegaze, New Wave und Post-Punk, die stark von der Sentimentalität der Jugendjahre geprägt ist.Dabei überlässt die Band in ihrem kreativen Schaffen absolut nichts dem Zufall. Dank eines Hintergrunds im Filmbereich entwirft das Duo sämtliche visuellen Inhalte selbst und führt auch bei den dazugehörigen Musikvideos eigenständig Regie. Auf diese Weise entsteht eine stimmige ästhetische Klammer, in der Musik und visuelle Kunst Hand in Hand gehen und den Tonfall der Songs perfekt unterstreichen.
Aufnahmen in London und Melbourne
Für die Arbeit an ihrem ersten vollwertigen Studioalbum haben sich HighSchool tief in den Produktionsprozess gestürzt. Die insgesamt zwölf neuen Stücke entstanden in den Musikmetropolen London und Melbourne. An den Reglern bekamen sie dabei prominente Unterstützung: Zu den beteiligten Produzenten zählen namhafte Größen wie Ben Hillier, der sich bereits durch seine Arbeit mit Bands wie Blur und Depeche Mode einen Namen gemacht hat, sowie Finn Billingham, der unter anderem für Projekte wie RIP Magic, Sam Akpro und Sunken verantwortlich war.Musikalisch greift das Album Einflüsse aus dem Post-Punk der 1980er-Jahre, Slowcore, Hip-Hop und Alternative-Rock auf. Das Resultat ist ein facettenreiches Werk, das verschiedene Phasen des Aufwachsens und Lebens reflektiert. Dass das Duo auch thematisch tief in die Materie eintaucht, zeigt sich an der aktuellen Single „Dipped“. Über die kreative Ausrichtung des Tracks verrät die Band in einem Statement:
Dieser Track erforscht Themen wie Glück, Zufall und das Glücksspiel und nutzt die griechische Tragödie des Achill als Metapher für Sucht, Impulsivität und menschliche Schwäche. Die kalten, gotischen Strophen in Moll bilden einen Kontrast zu einem warmen Refrain in Dur, wodurch eine spannungsgeladene und zugleich euphorische Dynamik entsteht.


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