Über eine Spanne von mehr als einem Jahrhundert Verkehrsgeschichte begleitest du den Aufbau gigantischer Transportimperien. Die Zeitreise reicht von den Anfängen der Dampflokomotive bis hin zu modernen Hubschraubern und Passagierjets. Der wirtschaftliche Unterbau rückt dabei noch stärker in den Vordergrund, um dem Gameplay deutlich mehr Tiefe zu verleihen.
Neue Klimazonen und tiefgreifende Wirtschaftssysteme
Das Herzstück der Neuerungen bildet das überarbeitete Industriesystem. Städte verändern im Laufe der Zeit ihre Bedürfnisse, was ständige Anpassungen der Produktionsketten erfordert. Während zu Beginn noch einfache Güter wie direkt vom Bauernhof geliefertes Gemüse gefragt sind, verlangt der spätere Verlauf nach komplexen Verarbeitungsstufen wie Papierfabriken und Druckereien für die Buchproduktion. Insgesamt bietet das Spiel 32 verschiedene Industrietypen – doppelt so viele wie im direkten Vorgänger – und 37 unterschiedliche Frachtarten.Erstmals reagieren Industrien direkt auf ihre Umgebung und passen sich verschiedenen Klimazonen an. Neben gemäßigten, trockenen und tropischen Regionen führt das Spiel mit subarktischen Gebieten mitsamt sumpfiger Tundra eine vierte Klimazone ein. Auch ein von der Community vielfach gewünschter Tag-Nacht-Zyklus hält Einzug in die Spielwelt. Um den Warentransport noch abwechslungsreicher zu gestalten, kommen Offshore-Industrien wie Ölplattformen hinzu, wodurch Schiffe eine essenzielle Rolle im Logistiknetzwerk einnehmen.
Zusätzliche Tiefe entsteht durch sogenannte Produktions-Booster. So kannst du Arbeitskräfte oder Spezialgüter wie Dünger gezielt dorthin transportieren, wo sie die Produktion ankurbeln. Fabriken liefern zudem visuelles Feedback zu Kapazitäten und Engpässen, während detaillierte Statistiken für die Überprüfung der Netzwerke sorgen. Du übernimmst die vollständige Steuerung über jede einzelne Station deines Netzwerks, kannst Frachten spezifisch zuweisen, Lagerhäuser für den Zwischenumschlag nutzen und Fahrzeuge auf bestimmte Waren spezialisieren. Selbst die Lieferzeiten fließen in die Entwicklung der Städte ein: Verzögerungen wirken sich negativ auf das lokale Wachstum aus.



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