Wurzeln im Underground und erfahrene Besetzung
Gegründet wurde das Projekt im Jahr 2021 von Musikern, die in der lokalen Szene keineswegs unbescholtene Blätter sind. Die Band besteht aus den erfahrenen Metal-Veteranen Ethan Rock, Jerry Garner und Gore, die sich zusammengeschlossen haben, um schneidende Riffs und eine kompromisslose klangliche Ästhetik zu erschaffen. Einige der beteiligten Musiker, wie etwa Ethan Rock und der erst kürzlich dazugestoßene Jerry Garner, sind parallel auch in Formationen wie Act of Impalement aktiv, wo sie sich vermehrt einer bestialischen Variante des Death Metals widmen.Bei Burning Death steht jedoch ein anderer Ansatz im Mittelpunkt. Statt reiner Brutalität erforscht das Trio die alten Korridore des vom Achtziger-Jahre-Geist getriebenen Thrash Metals. Das lyrische und konzeptionelle Fundament speist sich aus einer angriffslustigen Haltung, die du in den Texten und der gesamten Inszenierung spüren kannst. Die Band versteht sich als Verfechterin einer ehrlichen Metal-Philosophie, die keinerlei Kompromisse eingeht und sich bewusst gegen moderne Weichspülungen stellt.
Zwischen Teutonen-Thrash und internationalen Vorbildern
Musikalisch saugt das Album eine Vielzahl historischer Einflüsse auf. Wenn du für die infernalen Outputs des traditionellen Extrem-Metals brennst, wirst du im Sound der Band zahlreiche Querverweise entdecken. Die musikalische Ausrichtung bedient sich bei den deutschen Thrash-Legenden, lässt sich aber ebenso von späteren Extrem-Künstlern wie Desaster oder Nocturnal inspirieren. Hinzu kommen die Einflüsse der frühen Slayer-Jahre bei Metal Blade sowie die mystischen Klänge von Japans Sabbat und die diabolischen Strömungen südamerikanischer Legionen.Das Resultat ist eine hochexplosive Mischung aus rasanten Rhythmen, hasserfüllten Vocals, die von tiefen Snarls bis zu schrillen Falsett-Waiks reichen, und schneidenden Soli. Mit einer gezielten Spieldauer von knapp einer halben Stunde will das Debütalbum direkt auf den Punkt kommen, ohne unnötige Durchhänger zu produzieren. Das Werk reißt dich von der ersten Sekunde an mit und verleitet durch seine schmissige Dynamik geradezu zu wiederholten Durchläufen, während die Veröffentlichung über das etablierte Label Caligari Records naht.


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