Der Tod als Metapher für Veränderung
Musikalisch und inhaltlich bewegt sich "Remaker Redeemer" an den Grenzen zwischen Verfall und Erneuerung. Das dazugehörige Musikvideo, das unter der Regie von Damon Zurawski (Future Legends Films) entstand, fängt genau diesen Schwebezustand ein: Der Übergang in die Dunkelheit wird hier nicht als endgültiger Schlusspunkt inszeniert, sondern als Schwelle zu einer inneren Wandlung. Sänger und Bassist Alex Svenson betont die metaphorische Bedeutung des Stücks für das gesamte Schaffen der Band.Remaker Redeemer leitet den zweiten Teil des Albums Requiem Ballroom ein. Es geht um ein neues Leben und darum, wiedergeboren zu werden, während die alten Sünden abgewaschen sind. Eine Art Reinigung, ein Neuanfang und das Gefühl, noch einmal von vorn zu beginnen. Die Wahl der Instrumente und des Sounds auf diesem Track war für uns eine Möglichkeit, diesmal etwas Neues zu erkunden.
Der Tod wird in vielen Kulturen als das endgültige Erlöschen angesehen, auf das nichts mehr folgt. In einem anderen Sinne kann der Tod aber auch als Metapher für Veränderung und Transformation dienen. Um den nächsten Schritt zu machen, ist Wandel unumgänglich.


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