Das Konzept der Staffeln und aktuelle Verkaufszahlen
Mit der dritten Staffel setzt Panic sein etabliertes Verteilungsmodell fort. Bei den sogenannten „Seasons“ handelt es sich um speziell für das Gerät entwickelte Titel, die nach dem Startschuss einer Staffel wöchentlich auf den Geräten aller Käuferinnen und Käufer landen. Das gemeinsame Entdecken und die Überraschung über neue Spiele im gleichen Rhythmus gehört von Anfang an zum zentralen Designgedanken der Plattform.Dass dieses Modell von der Community positiv aufgenommen wird, zeigen die bisherigen Zahlen: Die zweite Staffel, die am 28. Mai 2025 an den Start ging, verzeichnet inzwischen über 15.000 Verkäufe. Auch bei der Hardware kann Panic Erfolge verbuchen: Insgesamt wurden weltweit bereits mehr als 80.000 Einheiten der knallgelben Konsole verkauft. Wer derzeit ein Gerät ergattern möchte, muss sich allerdings etwas gedulden. Im offiziellen Onlineshop ist das Playdate aktuell ausverkauft. Auf der bevorstehenden Portland Retro Gaming Expo vom 9. bis 11. Oktober wird das Gerät jedoch direkt am Stand von Panic vor Ort erhältlich sein. Zudem können sich Interessierte auf der offiziellen Website für Benachrichtigungen eintragen lassen, sobald neuer Vorrat verfügbar ist.
Kundenfreundliche Entscheidung bei Zollgebühren
Die Ankündigung des Showcases folgt auf eine ungewöhnliche Aktion des Unternehmens, die kürzlich für Aufmerksamkeit sorgte. Panic entschied sich dazu, Importzölle an Kundinnen und Kunden zurückzuerstatten. Im Zeitraum von 2025 bis 2026 hatte Panic aufgrund von Zöllen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump einen Aufschlag von 15 bis 19 Prozent auf den Kaufpreis erhoben.Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA diese Zölle im Februar dieses Jahres aufhob und die Gelder an Unternehmen zurückflossen, gab Panic die entsprechenden Beträge umgehend an die Käuferinnen und Käufer weiter.
Es ist einfach nicht unser Geld, das wir behalten sollten, und es hat sich wirklich gut angefühlt, es zurückzugeben.


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