Rückkehr zum prägenden Doppel-Gitarren-Ansatz
Seit knapp zwei Jahrzehnten stehen Krallice für eine eindrucksvolle Kombination aus extremer musikalischer Härte, hochkomplexen Songstrukturen und beeindruckender technischer Spielkultur. Mit „Scour Order“ greift das New Yorker Quartett wieder verstärkt auf das charakteristische Zusammenspiel zweier Gitarren zurück, das den Sound der frühen Bandphase maßgeblich geprägt und definiert hat. Dieses Ineinandergreifen der Instrumente bildet das pulsierende Fundament für die neuen Kompositionen und wird nahtlos mit den weitläufigen, episch angelegten Songwriting-Elementen verknüpft, welche die Musiker im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert haben.Die erneute Zusammenarbeit mit Profound Lore Records schließt dabei gewissermaßen einen Kreis in der Entwicklung der Band. Das Label begleitete Krallice bei ihren ersten Schritten in der extremen Metalszene und veröffentlichte die richtungsweisenden Frühwerke, die der Gruppe ihren Ruf als visionäre Vertreter des avantgardistischen Black Metals einbrachten. Mit „Scour Order“ knüpfen die Musiker nun bewusst an diese historischen Wurzeln an, ohne dabei auf der Stelle zu treten oder sich auf vergangenen Erfolgen auszuruhen. Das neue Album versteht sich stattdessen als eine gelungene Synthese aus vertrauten Fundamenten und der fortschreitenden musikalischen Evolution der Band.
Ein dichtes Zusammenspiel aus Präzision und avantgardistischer Härte
Stilistisch bewegt sich das Album wie gewohnt im facettenreichen Spannungsfeld zwischen Technical Black Metal und avantgardistischen Klängen. Die Band nutzt ihre jahrelange Erfahrung und musikalische Routine, um rasante Riffs, dissonante Harmonien sowie dynamische Rhythmuswechsel zu einem dichten und mitreißenden Gesamtbild zu verweben. Die ungebremste Vehemenz und technische Akkuratesse, für die Krallice seit jeher geschätzt werden, treffen hierbei auf eine stetig gewachsene kompositorische Reife.Insgesamt umfasst „Scour Order“ acht neue Kompositionen, die das gesamte kreative Spektrum der Band abdecken. Das Spektrum reicht von aggressiven, hochenergetischen Passagen bis hin zu atmosphärisch dicht gestalteten Bögen. Der abschließende Titeltrack bildet den Höhepunkt einer musikalischen Reise, die sowohl langjährigen Fans vertraut sein dürfte als auch eine Einladung an alle Liebhaber anspruchsvoller extremer Musik darstellt.
Tracklist
- Agonal Shining
- Grievous Corrector
- Kill the Guardian
- Unceasing Path
- Living Useless Ritual
- Indecipherable Divinities
- Her Green Arms
- Scour Order


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