Gedächtnisverlust in einem brutalen Überwachungsstaat
Im Zentrum des Spiels steht der junge Mann Aaron, der völlig ohne Erinnerung an seine Identität in einem fremden Land erwacht. Schauplatz der Handlung ist Indrija, eine dystopische Nation, die von lückenloser Überwachung, Furcht und starrer Diktatur geprägt ist. In dieser Welt bedeutet Gehorsam das bloße Überleben, während jede Abweichung von den Regeln als gefährlicher Fehler betrachtet und geahndet wird. Auf seiner Suche nach Antworten muss sich Aaron durch eine Welt kämpfen, in der die Realität zunehmend ins Wanken gerät und sich auf verstörende Weise verzerrt. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er vielleicht lieber für immer vergessen hätte.Die Geschichte wird stark durch die Entscheidungen getrieben, die du im Verlauf des Abenteuers triffst. Die Verzweigungen der Narration wirken sich nicht nur auf den Ausgang der Handlung aus, sondern formen auch das Wesen des Protagonisten sowie das Schicksal der Menschen in seiner Umgebung. Aaron kann durch deine Wahl gestärkt aus den Ereignissen hervorgehen, jedoch genauso gut grausam, kaltblütig oder vollkommen zerbrochen enden. Auf diese Weise versprechen die Entwickler eine Vielzahl unterschiedlicher Enden und einen hohen Wiederspielwert.
Moderne Rätselkost und geschickter Einsatz von Fähigkeiten
Auf der spielerischen Ebene kombiniert Deperson die Stärken klassischer Point-and-Click-Adventures mit modernen Gameplay-Elementen. Statt rein statischer Rätselaufgaben musst du die Umgebung genau beobachten und interaktiv manipulieren, um bestehende Gefahren und Hürden zu meistern. Ergänzt wird das Spielprinzip durch geschicklichkeitsorientierte Platformer-Einlagen, bei denen beispielsweise Dash-Fähigkeiten zum Einsatz kommen, um brenzlige Situationen zu überstehen.Zusätzlich verfügen verschiedene Spielcharaktere über ganz eigene, einzigartige Fähigkeiten. Diese Spezialfertigkeiten bringen strategische Tiefe in das Lösen von Knobelaufgaben und verlangen ein durchdachtes Vorgehen. Das Abenteuer setzt zudem stark auf psychologischen Horror und behandelt vielschichtige Themen wie Trauma, Unterdrückung, Identitätsfindung sowie emotionale Konflikte. Visuell wird das Geschehen von detaillierten, handgezeichneten Grafiken getragen, die von einem beklemmenden, adaptiven Soundtrack begleitet werden. Auch die Fangemeinde ist direkt eingebunden: Die Entwicklung von Deperson wird kontinuierlich durch Feedback, Theorien und Kreationen einer aktiven Community mitgestaltet.


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