Musik

Barbaric Oath: Neues Mini-Album zwischen Death Metal und Fantasy

Caligari Records veröffentlicht das düstere Werk auf CD und Kassette.



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Das deutsche Underground-Metal-Duo Barbaric Oath steht kurz davor, die Extrem-Metal-Landschaft mit einem neuen Release aufzuwirbeln. Das Label Caligari Records hat angekündigt, das mit Spannung erwartete Debüt-Mini-Album der Formation zu veröffentlichen. Unter dem prägnanten Titel „Sword, Sorcery, Vengeance“ erscheint das Werk in physischen Formaten auf CD und klassischer Musikkassette. Hinter dem Projekt stehen die Musiker G. und L., die in der Szene keine Unbekannten sind. Sie bringen reichlich Erfahrung aus anderen namhaften extremen Projekten mit, darunter Formationen wie Into Coffin, Nekus und Putridarium. Diese geballte musikalische Kompetenz fließt nun in ihr gemeinsames Herzensprojekt ein, das bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff gesorgt hat.

Zwischen den Welten von Rollenspielen und extremem Metal

Bereits im Jahr 2024 machte das Duo durch ein dreisigniges Demo auf sich aufmerksam, das den treffenden Namen „Attack! Attack! Attack!“ trug. Doch erst auf dem nun anstehenden Debüt-Mini-Album entfaltet sich die ästhetische Ausrichtung von Barbaric Oath in ihrer vollen, brachialen Konsequenz. Auf einer kompakten Spielzeit von rund 21 Minuten preschen fünf unerbittliche Songs durch die Gehörgänge. Auf den ersten Blick präsentiert sich „Sword, Sorcery, Vengeance“ als kompromissloser, roher und tiefschürfender Death Metal, der in seiner Intensität keine Gefangenen macht. Wenn du jedoch genauer hinhobst und dich auf die feineren Nuancen einlässt, stößt du auf eine überraschend vielschichtige und thematische Tiefe.

Im Zentrum des Konzepts stehen Einflüsse aus klassischen Fantasy-Filmen der 1970er- und 1980er-Jahre sowie die ikonische Atmosphäre alter Rollenspiele wie „Heroquest“. Diese ungewöhnliche thematische Verknüpfung trifft auf einen musikalischen Ansatz, der Erinnerungen an finnische Extrem-Metal-Grössen wie Belial und Mythos sowie an die wuchtigen Anfänge von Bolt Thrower wachruft. Barbaric Oath schaffen damit einen Spagat zwischen stumpfer, vernichtender Urgewalt und einer faszinierenden, nostalgischen Fantasy-Atmosphäre. Ob du das Resultat nun als Epic Death Metal, Fantasy Death Metal oder gar als Heroquest Death Metal betitelst, spielt letztlich eine untergeordnete Rolle – die finstere Klangästhetik spricht für sich selbst und zieht dich sofort in ihren Bann.

Visuelle Handschrift und physische Formate

Neben der musikalischen Härte legt das Duo auch grossen Wert auf die visuelle Untermalung des Konzepts. Für das auffällige und düstere Cover-Artwork zeigt sich Jack Sabbat verantwortlich, dessen Illustrationen perfekt mit der sword-and-sorcery-Thematik harmonieren. Das Label Caligari Records bietet das Mini-Album in bewährter Manier für Sammler auf CD und Musikkassette an. Wenn du dich vorab von der kompromisslosen Härte überzeugen möchtest, findest du über die offiziellen Kanäle des Labels und der Band erste Hörmöglichkeiten sowie die Möglichkeit zur Vorbestellung. Mit „Sword, Sorcery, Vengeance“ liefern Barbaric Oath ein beeindruckendes Statement ab, das zeigt, wie lebendig und thematisch wandelbar der moderne Underground-Death-Metal sein kann.

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