Wurzeln im Old-School-Death-Metal und die Rückkehr
Gegründet wurde Sacriversum bereits im Jahr 1992 im polnischen Łódź. Seit ihren Anfängen widmet sich die Formation einem Old-School-Death-Metal, der schon früh durch progressive Elemente und atmosphärische Klanglandschaften angereichert wurde. Ihr Debütalbum „The Shadow Of The Golden Fire“ kam 1994 auf den Markt – einer Phase, in der viele extreme Metal-Bands begannen, Genregrenzen zu erweitern und experimentelle Wege einzuschlagen. Musikalisch bewegte sich das Schaffen der Band damals in einem stilistischen Umfeld, das an namhafte Genre-Grössen wie Pestilence, Death, Gorefest oder Atheist erinnerte.Nach einer kreativen Schaffenspause kehrten Sacriversum im Jahr 2022 auf die Bildfläche zurück und machten nahtlos dort weiter, wo sie einst aufgehört hatten. Das Line-up vereint erfahrene Musiker: Am Bass und Gesang agiert Remigiusz „Remo” Mielczarek, während Krystian „MacKozer” Kozerawski und Olaf „Olafsson” Kozerawski die Gitarren bedienen. Für die atmosphärische Tiefe an den Tasten sorgt Krzysztof „Baran” Baranowicz, und Jan „Trocin” Traciński komplettiert das Gefüge am Schlagzeug. Mit den neun neuen Stücken auf dem kommenden Langspieler wollen die Musiker an alte Erfolge anknüpfen und gleichzeitig ein neues Kapitel aufschlagen.
Zwischen Mythos, Hammond-Orgeln und Erleuchtung
Das kommende Album verspricht eine eigenwillige Mixtur aus rohem Death Metal und markanten Hammond-Orgeln, was der Band selbst den Vergleich einbringt, dass hier Death auf Deep Purple trifft. Inhaltlich und musikalisch zeigt sich die Gruppe ambitioniert, wie auch die Hintergründe zum Titelstück verdeutlichen.Für jeden Soldaten der Wikingerarmee bestand das oberste Ziel der Schlacht bekanntlich darin, Walhalla zu erreichen, das mythische Land der gefallenen Krieger. Man musste im Kampf einen ruhmreichen Tod sterben, um die Tore Walhallas zu erreichen; es gab keinen anderen Weg dorthin. Aber würde das goldene Licht von Walhalla in einem modernen, eher mythischen Sinne dem christlichen Paradies ähneln? Nicht unbedingt. Es ist vielmehr ein Symbol für eine gewisse Erleuchtung, für das Erreichen eines Bewusstseinszustands darüber, was man über sich selbst, seinen Weg und dessen Grenzen wissen muss. Der Titel dieses Songs ist durch Licht oder Erleuchtung mit dem Titel des gesamten Albums verbunden.


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