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Sacriversum kündigen neues Death-Metal-Album an

Das kommende Album „Before the Birth of Light“ erscheint im Mai 2026.



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Die polnischen Death-Metal-Veteranen Sacriversum schicken sich an, ein neues Kapitel ihrer Bandgeschichte aufzuschlagen. Mit „Before the Birth of Light“ erscheint am 8. Mai 2026 ein brandneues Studioalbum über Fireflash Records, das die Tradierung des extremen Metal mit progressiven Klangstrukturen verbindet. Passend zur Ankündigung veröffentlicht die Gruppe die dritte Single, die gleichzeitig als Titeltrack fungiert und tief in die konzeptionelle Welt des neuen Werks blicken lässt.

Wurzeln im Old-School-Death-Metal und die Rückkehr

Gegründet wurde Sacriversum bereits im Jahr 1992 im polnischen Łódź. Seit ihren Anfängen widmet sich die Formation einem Old-School-Death-Metal, der schon früh durch progressive Elemente und atmosphärische Klanglandschaften angereichert wurde. Ihr Debütalbum „The Shadow Of The Golden Fire“ kam 1994 auf den Markt – einer Phase, in der viele extreme Metal-Bands begannen, Genregrenzen zu erweitern und experimentelle Wege einzuschlagen. Musikalisch bewegte sich das Schaffen der Band damals in einem stilistischen Umfeld, das an namhafte Genre-Grössen wie Pestilence, Death, Gorefest oder Atheist erinnerte.

Nach einer kreativen Schaffenspause kehrten Sacriversum im Jahr 2022 auf die Bildfläche zurück und machten nahtlos dort weiter, wo sie einst aufgehört hatten. Das Line-up vereint erfahrene Musiker: Am Bass und Gesang agiert Remigiusz „Remo” Mielczarek, während Krystian „MacKozer” Kozerawski und Olaf „Olafsson” Kozerawski die Gitarren bedienen. Für die atmosphärische Tiefe an den Tasten sorgt Krzysztof „Baran” Baranowicz, und Jan „Trocin” Traciński komplettiert das Gefüge am Schlagzeug. Mit den neun neuen Stücken auf dem kommenden Langspieler wollen die Musiker an alte Erfolge anknüpfen und gleichzeitig ein neues Kapitel aufschlagen.

Zwischen Mythos, Hammond-Orgeln und Erleuchtung

Das kommende Album verspricht eine eigenwillige Mixtur aus rohem Death Metal und markanten Hammond-Orgeln, was der Band selbst den Vergleich einbringt, dass hier Death auf Deep Purple trifft. Inhaltlich und musikalisch zeigt sich die Gruppe ambitioniert, wie auch die Hintergründe zum Titelstück verdeutlichen.
Für jeden Soldaten der Wikingerarmee bestand das oberste Ziel der Schlacht bekanntlich darin, Walhalla zu erreichen, das mythische Land der gefallenen Krieger. Man musste im Kampf einen ruhmreichen Tod sterben, um die Tore Walhallas zu erreichen; es gab keinen anderen Weg dorthin. Aber würde das goldene Licht von Walhalla in einem modernen, eher mythischen Sinne dem christlichen Paradies ähneln? Nicht unbedingt. Es ist vielmehr ein Symbol für eine gewisse Erleuchtung, für das Erreichen eines Bewusstseinszustands darüber, was man über sich selbst, seinen Weg und dessen Grenzen wissen muss. Der Titel dieses Songs ist durch Licht oder Erleuchtung mit dem Titel des gesamten Albums verbunden.
Sacriversum
Wer sich vor dem offiziellen Release im Mai einen Eindruck verschaffen möchte, kann neben der aktuellen Single auch in die zuvor ausgekoppelten Stücke „Let Us Ride The World“ und „March Of The Giants“ reinhören, die bereits mit dazugehörigen Videos vorgestellt wurden. Das kommende Album wird in verschiedenen Formaten angeboten: Neben der klassischen digitalen Version erscheint „Before the Birth of Light“ als CD im Jewelcase sowie als streng limitiertes, schwarzes Vinyl, das auf lediglich 300 Exemplare limitiert ist. Fans des traditionellen und zugleich atmosphärisch dichten Death Metal bekommen hier im Frühjahr 2026 ein Release geboten, das man im Auge behalten sollte.

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