Hintergründe und Konzept des Erstlingswerks
Die Arbeiten an den Songs erstreckten sich über einen längeren Zeitraum. Viele der Stücke wurden bereits vor oder während Coopers Zeit bei Vulgaris geschrieben, passten klanglich jedoch nicht zu den Veröffentlichungen jener Band. Statt diese Ideen verwerfen zu müssen, fand Cooper in Chullachaqui das passende Ventil. Musikalisch bewegt sich das kommende Album im weiten Feld des Post-, Sludge- und Doom-Metals, reichert diesen Sound aber gezielt mit Einflüssen aus dem Drone- und Progressive-Bereich an. Wer Bands wie Neurosis, Nadja oder Ufomammut schätzt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.Inhaltlich spinnt das Album einen düsteren und konzeptionellen Faden. Die Geschichte folgt einem Protagonisten, der durch ein psychedelisches Ritual eine epiphanische Erleuchtung erfährt. Diese Erkenntnis treibt ihn in eine Revolution, doch anstatt Veränderung zu bewirken, wird er von der unerbittlichen Macht des Establishments zermalmt. Die Ernüchterung führt schließlich zu einem radikalen Wandel: Anstelle des Aufstands wächst in ihm der Drang nach infernaler Rache an einer Menschheit, die aus seiner Sicht auf ganzer Linie versagt hat.
Produktion und Entstehungsprozess
Für die klangliche Umsetzung holte sich Cooper kreative Unterstützung ins Boot. Produziert wurde „Epiphanic Perdition“ von Jess O'Toole, der sowohl bei Vulgaris aktiv ist als auch das Studio SLItHeR Productions betreibt. O'Toole griff zudem bei den Gitarrenspuren unterstützend ein. Komplettiert wird das Line-up für die Studioaufnahmen durch Vulgaris-Schlagzeuger George Mitchell, der nicht nur die Drums einspielte, sondern auch beim Drum-Programming mithalf. Matt Cooper selbst übernahm den Hauptteil der instrumentalen Last: Er steuerte neben dem Gesang auch Gitarren, Bass und das Drum-Programming bei.Das Album vereint insgesamt sechs Stücke. Darunter befindet sich auch der bereits 2023 veröffentlichte Track „Oblivion“, der nahtlos in das neue Werk integriert wird und den Weg für die fünf nagelneuen Kompositionen ebnet. Erscheinen wird das Album rein digital und in Eigenregie am 5. Juni 2026.
Tracklist
- Yakruna
- Futility I: Unstoppable Force
- Futility II: Immovable Object
- Futility III: Death Becomes You
- The Serpent
- Oblivion [2023 Version]


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