Hinter dem Namen Avon verbirgt sich ein hochkarätiges Line-up aus Veteranen der Szene, das Kennern des Stoner- und Desert-Rock sofort ein Begriff sein dürfte. Am Schlagzeug sitzt der legendäre Alfredo Hernández, dessen Name untrennbar mit wegweisenden Bands wie Kyuss, Queens of the Stone Age und Yawning Man verbunden ist. Seine unverkennbare rhythmische Prägung verleiht den neuen Kompositionen jene erdige Wucht, die den Sound des Trios maßgeblich definiert. Am Mikrofon steht Frontmann James Childs, der in der Vergangenheit bereits mit der britischen Rockformation Airbus Erfolge feierte und Kollaborationen mit Musikern wie Geoff Barrow von Portishead sowie dem legendären Motörhead-Schlagzeuger "Philthy Animal" Taylor vorweisen kann. Komplettiert wird das Fundament am Bass von Charles Pasarell, der tief in der Musikszene rund um Palm Springs verwurzelt ist und die ursprüngliche Wüstenbewegung musikalisch mitgestaltet hat.
Musikalische Ausrichtung und Einordnung
Inhaltlich knüpft das kommende Album nahtlos an die bisherigen Stärken der Band an, wagt jedoch gleichzeitig den Blick über den Tellerrand. Die Musiker verstehen es meisterhaft, den Geist der kalifornischen Wüstenlandschaft einzufangen und in vielschichtige Kompositionen zu gießen. Die Stücke präsentieren sich dabei gleichermaßen reflexiv wie kraftvoll. Wenn du dem rauen, aber dennoch detailverliebten Stoner- und Psychedelic-Rock zugetan bist, kommst du hier voll auf deine Kosten. Die Einflüsse reichen spürbar an Acts heran, die das Genre in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben, behalten dabei jedoch stets eine eigenständige künstlerische Handschrift.Tracklist
- Black On Sunshine
- Awkwardness
- Spacebar
- Never In A Million Years
- Bandits
- Ninteen Bruises
- Super Furry Antidote
- Doorway
- Strangest Love
- Oblivion



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!