Handgemachter Metal aus dem Proberaum
Entstanden ist das Stück fernab von hochmodernen High-End-Studios und steriler Hochglanz-Produktion. Vier Musiker haben sich in einem kleinen, eher unscheinbaren Proberaum zusammengetan, um dort ihre musikalische Vision zu formen und roh aufzunehmen. Dieser direkte und bodenständige Entstehungsprozess ist dem Song in jeder Sekunde deutlich anzuhören. Anstatt den Sound durch übermäßige digitale Bearbeitung künstlich aufzublähen, setzt die Formation auf eine unverfälschte Energie und handwerkliche Direktheit. Secular stammen ursprünglich aus Perth in Australien und haben sich mit diesem kompromisslosen Ansatz voll und ganz dem harten Genre verschrieben. Die Single „Heretic“ zeigt die Band von einer angriffslustigen Seite und baut im Verlauf ein explosives Momentum auf, das in einem frenetischen und intensiven Finale gipfelt. Wer der rohen Aggression des modernen Groove Metal verfallen ist, dürfte hier voll auf seine Kosten kommen und wird musikalisch direkt abgeholt.Musikalisch orientiert sich das Quartett an bekannten Größen der harten Musik, ohne dabei jedoch wie eine bloße Kopie zu wirken. Wer Bands wie Machine Head, Pantera oder Sepultura regelmäßig in seiner persönlichen Playlist rotieren lässt, wird sich bei den Klängen von Secular sofort heimisch fühlen. Der harte, unerbittlich treibende Groove erinnert stark an die goldenen Zeiten des Genres, verbindet diese klassischen Einflüsse jedoch geschickt mit einer frischen, zeitgemässen Note. Die komplett in Eigenregie veröffentlichte Single unterstreicht zudem den unabhängigen Weg, den die Musiker konsequent gehen. Ohne ein großes Major-Label im Rücken behalten sie die volle kreative Kontrolle über ihre Kunst und können ihren musikalischen Weg völlig eigenverantwortlich gestalten, was dem Charakter der Band Authentizität verleiht.
Der Release von „Heretic“ markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für die australische Formation, die sich Schritt für Schritt einen festen Namen in der internationalen Metal-Community erarbeiten möchte. Die Kombination aus brachialen Gitarrenriffs, einem treibenden Schlagzeug und einer wütenden Gesangsleistung macht den Song zu einem echten Anspieltipp für alle Genre-Fans. Ob die Single der direkte Vorbote für eine größere EP oder gar ein kommendes Album sein wird, lassen die Musiker zum aktuellen Zeitpunkt zwar noch offen, doch die Veröffentlichung zeigt eindrucksvoll, dass mit Secular auch in Zukunft musikalisch zu rechnen ist. Der Track steht ab sofort digital zum Streamen bereit und lädt dazu ein, die rohe Energie der Band am eigenen Leib zu spüren.



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