Neue Allianzen und rechtliche Rahmenbedingungen
Von 10:00 bis 17:00 Uhr widmet sich die Veranstaltung zentralen Fragen rund um Ownership, Finanzierung und Distribution in der modernen Entertainment-Economy. Den Auftakt macht nach der Begrüßung eine fachliche Einordnung durch Dr. Anna Kellner von Skw Schwarz Rechtsanwälte. Sie beleuchtet das Zusammenspiel zwischen Marken, Produzentinnen und Content Creatorn sowie die damit verbundenen rechtlichen Herausforderungen bei der Bildung neuer Allianzen. Im Anschluss stellt Ric Scheuss von Tro das sogenannte O-A-S-I-S-Prinzip vor und geht der Frage nach, warum zukunftsfähige Marken stärker auf inhaltliche Relevanz statt auf klassische Werbung setzen sollten.Im weiteren Verlauf des Vormittags widmen sich verschiedene Trend-Sessions den Bereichen Narrative, Markenlogik und Distribution. Livio Ponzetta und Kim Theibach von Out of Office Stories beleuchten, wie Marken zu eigenständigen Geschichten werden, während Philip Grabow von I&u TV der Abgrenzung zwischen klassischem Brand Content und skalierbaren Entertainment-IPs nachgeht. Nach einer kurzen Pause am Mittag steht die technologische Weiterentwicklung im Fokus: Dr. Georg Ramme von Promptr spricht über KI-gestütztes Storytelling und die kreative Seele künstlicher Intelligenz, gefolgt von Sebastian Niemann von Eqolot, der Einblicke in die Evolution der Creator Economy und neue Geschäftsmodelle gibt.
Best Practices und reale Fallbeispiele
Der Nachmittag widmet sich konkreten Best-Practice-Beispielen aus der Praxis. Tom Payne von Spud Gun Studios zeigt auf, wie aus digitalen Kanälen fan-getriebene IPs entstehen. Sabine Castenow von Castenow beleuchtet das Branded Entertainment der Bundeswehr und veranschaulicht, wie klassische Werbung durch echten Content ersetzt werden kann. Einen Einblick in die Musik- und Kulturvermarktung geben Ralf Lülsdorf von der Deutschen Telekom und Ric Scheuss, bevor Mirko Derpmann von Scholz & Friends die These vertritt, dass erfolgreiche Marken wie Medien agieren müssen, um Zielgruppen zu erreichen.Den Abschluss des Programms bilden Christina Müller von Lorenz Snackworld und Sven Labenz von Serviceplan Culture. Sie geben Einblicke in die Kampagnenarbeit rund um Snack-Kultur und Hip-Hop, um die Bindung zur Generation Z zu stärken. Durch das Programm führen die Moderatoren Sandra Lehner und Wolfgang Link. Das Platzkontingent in der Kölner Location ist limitiert, weshalb eine frühzeitige Anmeldung für Interessierte aus den Bereichen Produktion, Agentur und Markenführung empfohlen wird.


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