Dreckige Riffs und vielschichtige Einflüsse
mudd·shovel haben sich aus einer gemeinsamen Vorliebe für die rauere Seite der Rockmusik formiert. Der Bandname ist dabei Programm: schmutzig, ehrlich und unverschönt geerdet. Musikalisch bewegt sich das Trio im Spannungsfeld zwischen Post-Punk, klassischen Grunge-Anleihen und modernem Alternative Rock. Treibende Riffs, eine impulsive Dynamik und dichte Texte prägen den Sound der Formation. Dabei legen die Musiker großen Wert darauf, ihren Kompositionen eine unverfälschte Energie zu verleihen, die sowohl im Studio als auch auf der Bühne spürbar ist.Die Besetzung vereint unterschiedliche musikalische Hintergründe zu einem eigenständigen Klangbild. Gitarrist und Sänger Shawn Hicks bringt Erfahrung im Songwriting und Erstellen von Riffs mit. Am Bass und an den Reglern der Produktion sitzt Garreth Tackney, der zuvor bei der Formation Shouting at Planes aktiv war und für das fundamentale Tiefton-Gerüst verantwortlich zeichnet. Für den passenden Rhythmus sorgt Schlagzeuger David Mulligan, dessen Spielweise Einflüsse aus der Jazz-Finesse mit der Wucht des Rock verbindet.
Das Debütalbum "Little White Hair"
Mit "Little White Hair" präsentieren mudd·shovel ihr Erstlingswerk, das sich bewusst von durchgestylten Studio-Produktionen abhebt. Das Album setzt auf eine dichte, von Riffs getriebene Ästhetik mit leicht industriellen Anklängen und einer punkigen Hemmungslosigkeit. Die Rhythmusgruppe verleiht den Titeln ein kontrolliertes Chaos, während der Gesang mal konfrontativ, mal befreiend durch den Mix schneidet.Trotz der kompromisslosen Härte und Verzerrung finden sich auf der Platte immer wieder ruhigere, atmosphärische Momente und melodische Akzente, die dem Sound zusätzliche Tiefe verleihen. Textlich verarbeitet das Album Themen wie Frustration, Identitätssuche und innere Unruhe. Der ständige Wechsel zwischen klaren Strukturen und unberechenbaren Ausbrüchen spiegelt diese inhaltlichen Schwerpunkte wider. Durch die bewusst unpolierte Klangkulisse bleibt der Live-Charakter der Band auf der Aufzeichnung erhalten.
Tracklist
- Over the line
- Third Time Today
- Deep Fried Soul
- Pity Party
- Heading Home
- Dont Drink the Water
- Little White Hair
- Cupid Sparrow
- No Further


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