Vom Montrealer Indie-Studio zur Horror-Größe
Gegründet wurde Red Barrels im Jahr 2011 in Montréal von drei erfahrenen Branchenveteranen. Das Ziel war es, als unabhängiges Studio ein Projekt auf die Beine zu stellen, das auf Eigenständigkeit und intensiven Nervenkitzel setzt. Bei den Canadian Game Awards konnten Besucher vor Ort die Evolution der Reihe an Anspielstationen erleben – von der ersten Irrenanstalt im ursprünglichen Outlast über das Whistleblower-Add-on und Outlast 2 bis hin zum aktuellen Koop-Titel The Outlast Trials. Zudem präsentierte Mitgründer Philippe Morin auf der Bühne die Nominierungen und den Gewinner in der Kategorie des besten Indie-Spiels und würdigte dabei die kanadische Entwicklerszene.Auch verschiedene Branchengrößen äußerten sich anlässlich des Jubiläums zur Rolle des Studios. Geoff Keighley, Produzent der Game Awards, betonte die Eigenständigkeit des Teams:
Was an Red Barrels begeistert, ist, dass sie etwas Unverwechselbares geschaffen haben und die Welt es für sich entdeckt hat. Aus Montreal heraus haben sie Outlast mit einer mutigen kreativen Haltung entwickelt, Spieler auf der ganzen Welt erreicht und sind dabei unabhängig geblieben. Als Kanadier ist es immer aufregend zu sehen, wie ein heimisches Studio im Laufe der Zeit wächst und diese Art von globaler Anerkennung erlangt. Red Barrels erinnert uns daran, dass einige der einflussreichsten Spielereihen der Welt von kleinen Teams stammen können, die bereit sind, ein Risiko einzugehen und ihrer eigenen Stimme zu vertrauen.
Es ist fünfzehn Jahre her, dass Red Barrels sich vorgenommen hat, eine einzigartige Erfahrung zu erschaffen. Damit haben sie auch eine ganze Generation kanadischer Spieleentwickler dazu inspiriert, mutige Risiken bei originellen Ideen einzugehen. Ihre Reise ist eine große Erfolgsgeschichte für die Games-Branche, die den besonderen Mut und die Vision zeigt, die die kanadische Spieleentwicklung prägen.
In einer Landschaft, die einst von ausländischen AAA-Schwergewichten dominiert wurde, stach Red Barrels als ein wahres Paradebeispiel für den Erfolg eines unabhängigen kanadischen Studios hervor. Obwohl Indie-Games im Jahr 2011 kaum ein Thema waren, blieben die Gründer hartnäckig und erschufen mit Outlast eine der weltweit beliebtesten Horror-Franchises. Bravo!


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!