Rückkehr zu den ungestümen Wurzeln
Der Werdegang von Morgal begann mit einer selbstbetitelten EP im Jahr 2018, die der damals noch extrem jungen Truppe schnell internationale Aufmerksamkeit verschaffte. Drei Jahre später folgte im Jahr 2021 das eigentliche Debüt "Nightmare Lord". Dieser erste Longplayer präsentierte ein kontrollierteres, stärker im klassischen Metal verwurzeltes Songwriting sowie eine deutlich ausgereiftere Produktion. Das Cover-Artwork steuerte damals kein Geringerer als die Künstlerlegende Joe Petagno bei.In den Jahren nach der Veröffentlichung des Erstlings gab es im Lager der Finnen maßgebliche personelle Veränderungen. Die beiden Gründungsmitglieder Crusher (Gitarre) und SS Exiler (Schlagzeug) holten schlagkräftige Verstärkung an Bord: Mit Tomb Nekrophiler übernahm ein neuer Musiker den Gesang und den Bass, während Killhammer als zweiter Gitarrist hinzustieß. Als Quartett haben Morgal durch diese Besetzungserweiterung einen frischen Impuls erhalten. Das neue Blut führt die Band wieder näher an die ungezähmte und feurige Energie ihrer Anfangstage heran, verbindet diese jedoch mit der im Laufe der Jahre gewonnenen Erfahrung im Bereich des extremen Heavy Metals.
Zwei Gitarren und düstere Produktion
Musikalisch zeichnet sich "The Seventh Circle" vor allem durch den erweiterten Einsatz von zwei Gitarren aus, die sich rasante Soli und melodische Leads zuspielen. Nach einer kurzen Einleitung setzt das Album auf ein durchgehend hohes Tempo, das von schnellen Rhythmen und aggressiven Riffs getragen wird. Neben den rasanten Passagen streuen die Musiker gezielte Tempowechsel ein, die in schleppendere, eisige Marsch-Rhythmen übergehen. Insgesamt umfasst das Werk sechs längere Hauptstücke, die trotz ihrer Epik auf einprägsame Strukturen setzen.Auch bei den Aufnahmen überließen Morgal nichts dem Zufall. Das Material wurde zwischen August und Oktober 2024 eingespielt. Für die Produktion und den Mix zeichnete Petri Puheloinen gemeinsam mit der Band verantwortlich. Das Mastering übernahm anschließend das Studio Trollhouse Audio. Auch das visuelle Erscheinungsbild fügt sich in das Gesamtkonzept ein: Das Cover-Artwork stammt aus der Feder von Satvrnvs Noctvrna Art, während das Logo sowie die Kalligrafie von The Vultyrian gestaltet wurden. Der Vorverkauf für alle Formate läuft bereits über Werewolf Records.

