Vom Studentenprojekt zum Kojima-inspirierten Horror
Ursprünglich begann die Entwicklung von Haunted Bloodlines als verhältnismäßig kleines Studentenprojekt. Über die Zeit entwickelte das Team von Horrified Triangles jedoch eine klare Langzeitvision für das Projekt. Die Entwicklerinnen und Entwickler kombinieren dabei Einflüsse aus modernen Horrorklassikern wie Hideo Kojimas legendärer P.T.-Demo und der Silent-Hill-Reihe mit Elementen aus der griechischen Mythologie. Auch Anleihen an Stephen Kings berühmtes Geisterhaus Rose Red sind spürbar.In der Hauptrolle erkundest du die verschlungenen Flure und Räume des Familiensitzes. Schnell merkst du, dass deine eigene Wahrnehmung trügerisch ist. Während du tiefer in die dunkle Geschichte deiner Blutlinie eintauchst, stellt sich immer drängender die Frage, ob du deinen Verstand behalten kannst oder ob das Haus dir falsche Erinnerungen vorgaukelt. Räume verändern sich dynamisch und versperren zuvor gewohnte Pfade, während geheimnisvolle Stimmen und Visionen den Schockmoment verstärken.
Flucht, Verstand und Weltenwechsel
Beim Gameplay setzt Haunted Bloodlines voll auf ein klassisches Survival-Horror-Gefühl der Hilflosigkeit. Du besitzt keine Waffen oder Möglichkeiten, dich direkt gegen die unheimlichen Erscheinungen zur Wehr zu setzen. Deine einzigen Optionen bestehen darin, dich leise in den Schatten zu verstecken oder fluchtartig das Weite zu suchen. Fehlentscheidungen werden dabei schnell bestraft, weshalb du stets das Layout der Korridore im Blick behalten musst.Ein zentrales Element bildet die Zeit- und Weltenmechanik: Um knifflige Rätsel zu lösen und der Wahrheit Schritt für Schritt näher zu kommen, reist du in die Vergangenheit oder wechselst zwischen der normalen Welt und ihrer schrecklichen, heimgesuchten Spiegelung. Deine Handlungen in vergangenen Epochen wirken sich direkt auf das Grauen der Gegenwart aus. Beide Dimensionen bergen sowohl notwendige Hinweise als auch verstörende Kreaturen, denen du lieber nicht begegnen möchtest.

