Dantes Inferno trifft auf H.P. Lovecraft
Inferius kombiniert den kosmischen Horror von H.P. Lovecraft mit der makabren Kulisse von Dantes Göttlicher Komödie. Du schlüpfst in die Rolle eines Höllenpilgers und steigst immer tiefer in die Abgründe der Unterwelt hinab. Das Ziel lautet, die neun Kreise der Hölle zu durchqueren, die jeweils von mächtigen Wesen regiert werden. Diese Bosse verkörpern die jeweiligen Sünden aus Dantes Epos und verlangen dir in rundenbasierten Kartenkämpfen alles ab.Das Kampfsystem wechselt dabei in die Ego-Perspektive. Dein Kartendeck stellst du aus Tarot-inspirierten Motiven zusammen, die du im Laufe der Spieldurchgänge sammeln, aufwerten und anpassen kannst. Mit zunehmender Tiefe verändern sich jedoch nicht nur die gegnerischen Herausforderungen: Marken, Siegel und die Kleine Arkana können deine Karten auf unvorhersehbare Weise mutieren lassen. Gleichzeitig flüstern die sogenannten Echos der Seelen von jenen Pilgern, die vor dir gescheitert sind.
Das Sanity-System und die erste Höllenregion
Ein zentrales Element der Spielmechanik ist das laternenbasierte Orientierungs- und Sanity-System. Die schwindende Flamme deiner Laterne dient als Lebensader in der Dunkelheit: Sie erhellt verzweigte Pfade, hilft dir beim Lösen von Rätseln, offenbart verborgene Geheimnisse und schützt dich davor, dem schleichenden Wahnsinn zu verfallen. Je weiter du in die Tiefe vordringst, desto mehr leidet der Verstand deiner Spielfigur.Die Entwickler von Lucid Rain Studios greifen dabei gezielt reale Ängste auf. Gegner und Umgebungen sind von psychologischen Phobien wie Platzangst, Spinnenphobie oder Paranoia inspiriert. Da das Spiel auf Roguelite-Mechaniken setzt, verläuft kein Durchgang wie der andere. Bei jedem Versuch werden die Begegnungsarten, Verzweigungen und Pfade neu gemischt. Der Tod ist ein fest eingeplanter Bestandteil der Erfahrung: Du kehrst zurück, baust dein Kartendeck neu auf und startest einen weiteren Versuch mit deinen gewonnenen Erkenntnissen.
Creative Director Delena Martens betonte die Vision des Projekts:
Bei Inferius geht es darum, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen, während man durch die Schrecken des Unbekannten reist. Spieler erleben das Spannungsfeld zwischen Strategie und Grauen, während sie sich auf ihren Verstand verlassen müssen, um in einer Welt zu überleben, die sie verschlingen will. Dieser Trailer und die Demo bieten zum ersten Mal die Gelegenheit, das Erlebnis dieser höllischen Pilgerreise wirklich zu zeigen – das Aufbrechen ins Ungewisse mit nichts als einer Laterne in der Hand, den Karten auf dem Tisch und den Schrecken, die am Ende des Pfades warten. Wir sind sehr stolz darauf, diesen Einblick in Inferius im Rahmen des Women-Led Summer Games Showcase zu teilen, einer Plattform, die Arbeiten wie unsere wirklich unterstützt.


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