Inhaltlich und musikalisch beschreitet die neue Single einen recht eigenständigen Pfad. Trotz komplexer Strukturen mit mehreren Takt- und Tonartwechseln setzt der Song auf eine eingängige Grundstimmung. Gitarrist Jan Strandh gewährt einen Einblick in den Entstehungsprozess des Stücks:
Dieser Song sollte fröhlich und unbeschwert sein, mit vielen Tonartwechseln und Taktwechseln. Leicht anzuhören, aber schwer zu spielen. Ich glaube, ich habe die Zeile ‚Jonah and the whale‘ schon beim allerersten Versuch der Refrainmelodie gesungen. Es fühlte sich richtig an, also warum nicht einen Song daraus machen? Ich hatte nicht die Absicht, eine Interpretation des biblischen Jona zu liefern – das ist meine eigene Fantasie. Der Text wechselt zwischen einer verspielten und einer ernsten Seite, und das Ende lässt es fast wie eine wahre Geschichte wirken. Als Tony dazukam, habe ich die Melodien im zweiten Vers überarbeitet, um dem Song mehr Abwechslung zu verleihen. Dabei bin ich wirklich an die Grenzen gegangen, aber ich wusste, dass Tony das hinbekommen würde. Beiträge wie diese machen Tony so einzigartig. Er hat die Technik und das musikalische Verständnis, um fast alles zu meistern. Der abschließende Chorpart am Ende war bereits in der Demoversion enthalten, und ich habe ihn selbst gesungen, aber ich habe Viktor die obere Harmonie hinzufügen lassen, was sich als perfekte Ergänzung herausstellte.
Organischer Sound ohne Klick-Track
Bei der Produktion des Longplayers überließen Master Massive nichts dem Zufall. Die schwedische Formation setzte sich das Ziel, ein durchweg stimmiges Gesamtwerk abzuliefern. Um eine lebendige Dynamik zu erzeugen, die an Klassiker vergangener Dekaden erinnert, traf die Gruppe eine ungewöhnliche Entscheidung im Studio: Sie verzichtete während der Aufnahmen komplett auf einen Klick-Track.Wir hatten große Ambitionen für das Album. Wir beschlossen, dass es keinen einzigen schwachen Song oder eine einzige bedeutungslose Note geben sollte. Trotzdem hat es unsere Erwartungen übertroffen. Eines der Gefühle, die wir in unserem Sound einfangen wollten, war ein natürlicher Groove, wie man ihn bei älteren Künstlern und in der klassischen Musik hört. Um dies zu erreichen, haben wir uns dafür entschieden, das Album komplett ohne Click-Track aufzunehmen. Johan war der perfekte Schlagzeuger für diese Herausforderung, und als alle, die auf dem Album spielen und singen, ihre Parts beigesteuert hatten, wurde das Ergebnis weitaus flüssiger, lebendiger und dynamischer, als wir es uns hätten vorstellen können.
Breites Spektrum an musikalischen Einflüssen
Klanglich bewegt sich das Material von Master Massive in einer Schnittmenge aus epischem Heavy Metal, Doom-Elementen und progressivem Rock. Dabei scheut die Band nicht davor zurück, ihre prägenden Vorbilder zu zitieren – von Mercyful Fate und Candlemass über frühe Fates Warning bis hin zu Queensryche. Auch Einflüsse aus dem Symphonic Rock hinterlassen deutliche Spuren im Songwriting.Ich habe mir diese Bands oft angehört, vor allem Mercyful Fate („Melissa“ und „Don’t Break The Oath“) und später auch Fates Warning („Awaken The Guardian“). Ursprünglich komme ich aus dem Symphonic-Rock-Metier, mit Bands wie Queen, Genesis, Jethro Tull und Black Sabbath. Mein Spielstil war stark von den Gitarristen dieser Bands beeinflusst.
Das Album "White Shadows" lässt sich bereits vorbestellen. Neben den digitalen Versionen erscheint das Werk auf CD mit einem zusätzlichen Bonus-Track sowie als Vinyl-Edition, der eine handsignierte Autogrammkarte beiliegt.


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