Freundschaft, Familie und eine künstliche Gefährtin
Im Mittelpunkt der Handlung steht Klara, verkörpert von Jenna Ortega. Klara ist eine sogenannte künstliche Freundin – ein hochentwickelter Roboter, dessen sehnlichster Wunsch es ist, ein passendes Zuhause und eine Aufgabe im Leben einer menschlichen Familie zu finden. Dieses Verlangen scheint in Erfüllung zu gehen, als sie auf das Mädchen Josie trifft, dargestellt von Mia Tharia. Bereits bei ihrer ersten Begegnung spüren die beiden eine unmissverständliche und tiefe Seelenverwandtschaft.Doch die Realität in Josies Zuhause ist von Konflikten und Trauer überschattet. Josie hat ein ausgesprochen angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter, gespielt von Amy Adams. Beide verarbeiten zudem einen schweren Verlust, der das Familienleben belastet und Narben hinterlassen hat. In dieser angespannten Atmosphäre erweist sich Klaras Gegenwart als heilende Kraft. Getrieben von unschuldigem Staunen und einer unerschütterlichen Loyalität versucht die künstliche Gefährtin, die verfahrene Situation zu lockern. Nach und nach bringt sie wieder Hoffnung und Licht in Josies komplizierte Welt und unterstützt die Familie dabei, die erlittenen Wunden aufzuarbeiten.
Ein starkes Ensemble vor und hinter der Kamera
Die literarische Vorlage von Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro liefert ein tiefgründiges Fundament für die Filmadaption. Für die Regie zeichnet Taika Waititi verantwortlich, der mit Filmen wie „Jojo Rabbit“ internationale Erfolge feierte und mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit Dahvi Waller verfasste Waititi auch das Drehbuch zum Film, um Ishiguros vielschichten Roman auf die Kinoleinwand zu übertragen.Vor der Kamera steht neben Jenna Ortega, Mia Tharia und Amy Adams eine hochkarätige Besetzung. Dazu gehören unter anderem Steve Buscemi, Natasha Lyonne und Aran Murphy. Auch auf Produzentenseite bringt das Projekt erfahrene Branchengrößen zusammen: David Heyman, Garrett Basch und Taika Waititi produzieren den Film. Als Executive Producer sind Gary Barber, Alex G. Scott, Jeffrey Clifford, Rosie Alison und der Autor Kazuo Ishiguro selbst an der Produktion beteiligt.
Ein neuer Trailer gibt ab sofort erste Einblicke in die visuelle Umsetzung der Bestseller-Verfilmung. In den deutschen Kinos wird „Klara und die Sonne“ ab dem 29. Oktober 2026 zu sehen sein.


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!