Neues Reputationssystem setzt auf Sandbox-Elemente
Mit dem sogenannten Career Update schlägt die Schiffssimulation einen spürbar neuen Kurs ein. Die Entwickler rücken das bisherige Konzept ein Stück weit ab von starren Vorgaben und bewegen sich hin zu einem echten Sandbox-Erlebnis. Die Welt soll dadurch deutlich interaktiver wirken, während du als Kapitän spürbar mehr Eigenverantwortung für deinen Alltag auf See übernehmen kannst.Eine der zentralen Änderungen betrifft den Spielfortschritt: Das bisherige Erfahrungspunkte- und Level-Modell wurde komplett gestrichen und durch ein dynamisches Reputationssystem ersetzt. Anstelle von reinen Erfahrungspunkten sammelst du ab sofort an jedem angelaufenen Hafen gezielt Ansehen. Dieser Ruf schaltet im weiteren Spielverlauf schrittweise neue Schiffstypen, weitere Anlaufhäfen und erweiterte Handelsmöglichkeiten frei. Auf diese Weise gestaltet sich die Progression organischer, da du eigenständig wirtschaftest, günstige Handelschancen identifizierst und deine Schiffe unabhängig von fest vorgegebenen Abläufen einsetzen kannst. Die Spielwelt soll fortan spürbar auf deine Entscheidungen reagieren.
Neue Gameplay-Mechaniken und das Finale der Story
Auch inhaltlich liefert das Update Nachschub für Simulationsfans. Wer die Geschichte rund um die Spielfigur Teddy verfolgt hat, kann diese nun zu Ende spielen: Drei neue Story-Missionen schließen die Erzählung ab und schicken dich noch einmal in dramatische Einsätze auf hoher See.
Seafarer: The Ship Sim befindet sich aktuell in der Early-Access-Phase auf Steam und im Epic Games Store und kostet 24,99 Euro (UVP). Entwickelt wird der Titel vom Düsseldorfer Studio Astragon Development, das früher unter dem Namen Independent Arts Software bekannt war und seit den 1990er-Jahren Spiele entwickelt. Das Projekt wird zudem im Rahmen der Computerspieleförderung des Bundes vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt.


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